Adventskalender

Begleiten Sie die Weltkirche in der Erwartung auf die Ankunft des Herrn

Kerzen in einer Kirche in Ägypten (Foto: Ilona Budzbon/KIRCHE IN NOT).

Kerzen in einer Kirche in Ägypten (Foto: Ilona Budzbon/KIRCHE IN NOT).

Weltweit bereiten sich Christen derzeit auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor.

Während die einen sich im Frieden und Reichtum auf das Hochfest der Geburt des Herrn freuen können, leben zum Beispiel im Nahen Osten viele Christen immer noch in Flüchtlingsunterkünften.

In den nächsten Wochen veröffentlichen wir auf dieser Seite bis Heiligabend jeden Tag ein Bild aus einem anderen Land der Erde. Lernen Sie mit unserem kleinen Adventskalender die Vielfalt des Christentums kennen – mit einem gemeinsamen Ziel: die Erwartung der Ankunft des Herrn.

Begleiten Sie die Christen weltweit in der Adventszeit in Ihrem Gebet, damit das Weihnachtsfest ein Fest des Friedens werden kann.

24. Dezember: Palästinensische Gebiete

Weihnachtsbaum vor der Geburtskirche in Bethlehem.

Weihnachtsbaum vor der Geburtskirche in Bethlehem.

Das Tagesevangelium:
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazareth zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.

Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

23. Dezember: Armenien

Krippe in Armenien.

Krippe in Armenien.

Weihnachten ist mehr als ein Familienfest mit Christbaum, Kerzenlicht, Engelshaar und Gänsebraten. Es ist das Kommen Christi in eine kalte, dunkle, unerlöste Welt. Ohne Zweifel dürfen wir an Weihnachten mit der Freude der Erlösten die Menschwerdung Gottes feiern – auch mit einem Festmahl.

Aber wir dürfen das Wesentliche nicht vergessen: dass Christus in seiner heiligen Kirche und in jedem von uns von neuem Mensch werden will, damit wir seine Gestalt, seine Güte, sein Erbarmen, seine Menschenliebe und Hilfsbereitschaft leuchten lassen in der Finsternis dieser Zeit. (Pater Werenfried van Straaten)

22. Dezember: Irak

Krippe in einem Flüchtlingszelt.

Krippe in einem Flüchtlingszelt im Irak.

Jesus, Maria und Josef waren die ersten Flüchtlinge des christlichen Zeitalters. Unzählige mussten später ihr Schicksal teilen. Seit der Nacht, als der Engel Josef weckte und ihm befahl, mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten zu flüchten, ist die Welt voller Verjagter, Verfolgter und Flüchtlinge, in denen Christus im Liebe und Beistand fleht. (Pater Werenfried van Straaten)

21. Dezember: Tunesien

Ordensschwestern in Tunis bauen eine Krippe auf.

Ordensschwestern in Tunis bauen eine Krippe auf.

Tagesevangelium:
Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.

Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.

Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.

Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

20. Dezember: Argentinien

Krippenspiel in Argentinien.Krippenspiel in Argentinien.

Krippenspiel in Argentinien.

Lasst Euch überwältigen von Gottes Gnade, die uns jetzt durch den Papst und so viele Propheten zuruft, dass wir unser Leben reformieren und unsere Liebe verstärken müssen. Und dass unser vom Rationalismus, Glaubensabfall, Sittenverderbnis und Aufstand erschüttertes Abendland nur für Christus wiedergewonnen werden kann, wenn viele von uns zurückkehren auf den schmalen Weg und den steilen Pfad des authentischen Christentums. (Pater Werenfried van Straaten)

19. Dezember: Katar

Die Heilige Familie im Stall von Bethlehem auf einem Gemälde in einem Pfarreizentrum in Katar.

Die Heilige Familie im Stall von Bethlehem auf einem Gemälde in einem Pfarreizentrum in Katar.

Tagesevangelium:

Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hieß Elisabeth. Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn.

Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon in vorgerücktem Alter. Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte,wurde, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen.

Während er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk draußen und betete.

Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars. Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht.

Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben. Große Freude wird dich erfüllen, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen.

Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getränke wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein. Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren.

Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.

Zacharías sagte zu dem Engel: Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist? Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter. Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.

Aber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden können, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft. Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb.

Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen mit der Hand und blieb stumm. Als die Tage seines Dienstes (im Tempel) zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück.

Bald darauf empfing seine Frau Elisabeth einen Sohn und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte: Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schande befreit, mit der ich in den Augen der Menschen beladen war.

18. Dezember: Uruguay

Krippenspiel in Uruguay.

Krippenspiel in Uruguay.

Herr Jesus Christus, ich bin von weither gekommen, um im Namen der Armen mit dir zu sprechen. Unterwegs habe ich mit Entsetzen die Not der Millionen in mein Herz geschlossen. Erlaube mir, dir zu sagen: Das, was ich in Lateinamerika gesehen habe, ist ein Skandal. (Pater Werenfried van Straaten)

17. Dezember: Pakistan

Krippendarstellung aus Pakistan.

Krippendarstellung aus Pakistan.

Wenn ihr in den Wochen vor Weihnachten zum nächtlichen Himmel aufschaut, denkt an den Stern, der auf Gottes Befehl zur rechten Zeit am Firmament erschien, um den drei Königen den Weg zum göttlichen Kinde zu weisen, und denkt an die Engel, die nach Bethlehem eilten, um den Hirten die Geburt des Erlösers zu verkünden.

Gott war großzügig mit Wundern, als es galt, seinen Heilsplan auszuführen. Darum liegt es nicht an Gott, wenn es auf Erden und in unserem Herzen keinen Frieden gibt. Es liegt an allen, die nicht guten Willens sind. Es liegt an mir und euch, sooft wir, blind für den Stern und taub für den Gesang der Engel, selbstsüchtig der Krippe aus dem Weg gehen. (Pater Werenfried van Straaten)

16. Dezember: China

Weihnachtsmotiv aus China.

Weihnachtsmotiv aus China.

Die Falten von Mariens Mantel sind nötiger denn je. Unter ihm finden alle Schutz: die christlichen Familien, Russland, China, Kuba und die ganze Christenheit mit dem Papst und jedem von Euch … Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für die Kirche in Not und uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen. (Pater Werenfried van Straaten)

15. Dezember: Türkei

Weihnachtsbaum in einer Pfarrei in der Türkei.

Weihnachtsbaum in einer Pfarrei in der Türkei.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen.

Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen.

Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, Recht bekommen.

14. Dezember: Äthiopien

Weihnachtsgottesdienst in Äthiopien.

Weihnachtsgottesdienst in Äthiopien.

Wir sind nicht besser als die anderen, und dennoch haben wir es besser. Wir, die kleine Minderheit, die in Frieden und Wohlstand lebt, haben einen ganz anderen Weg zum Himmel als die übergroße Mehrheit, die in Not und Angst, in Schmerzen und Hunger zugrunde geht. Aber ich glaube, dass diese Geplagten in alle Ewigkeit glücklich sein werden, weil sie die Geringsten der Seinen und somit Gottes liebste Kinder sind. (Pater Werenfried van Straaten)

13. Dezember: Russland

Ordensschwester mit zwei Kindern und selbstgebastelten Krippen.

Ordensschwester mit zwei Kindern und selbstgebastelten Krippen.

Unser Wille zur Versöhnung aber wird nur dann glaubwürdig sein, wenn wir dem russischen Volk, das mehr und länger als alle anderen Völker unter dem Kommunismus gelitten hat, mit Händen voller Liebe und Güte entgegentreten. … Hier nützen keine Worte, sondern nur Taten! Kein einziger Russe wird uns glauben, dass wir ihn lieben, wenn wir nicht bereit sind, ihm zu helfen.  (Pater Werenfried van Straaten)

12. Dezember: Peru

Krippe in Peru.

Krippe in Peru.

Das Tagesevangelium:
In jener Zeit fragte Jesus seine Jünger: Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?

Und wenn er es findet – amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.

So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.

11. Dezember: Albanien

Krippenspiel in einer Bunkerkirche in Albanien.

Krippenspiel in einer Bunkerkirche in Albanien.

Der Kommunismus ist nicht deshalb zu fürchten, weil er Gott bekämpft, sondern weil wir Gott vergessen; nicht, weil er starkt ist im Hass, sondern weil wir schwach sind in der Liebe; nicht, weil er Christen tötet, sondern weil wir nicht als Christen leben. In diesem Sinn ist die verfolgte Kirche des Ostens, die in Blut und Tränen gereinigt wurde, viel unschuldiger als die unverfolgte Kirche im Westen.

(Pater Werenfried van Straaten)

 

10. Dezember: Brasilien

Frauen aus Brasilien versammeln sich an einer Krippe zum Gebet.

Frauen aus Brasilien versammeln sich an einer Krippe zum Gebet.

„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.”

Gottes Ehre ist es, wenn alle seine Kinder ihn als Vater lieben, und Friede auf Erden ist nur dann möglich, wenn wir einander lieben. Die Sünden Adams und Kains verursachten den Bruch mit Gott und säten Feindschaft unter den Menschen.

Es war die Aufgabe Jesu, die Liebe zu Gott und die Einheit unter den Menschen wiederherzustellen. Das hat er in so eminenter Weise getan, dass Gott sich um seinetwillen mit uns versöhnte und uns zu seinen Kindern machte.

Dieser Adel stellt an uns die hohe Anforderung, Jesus so getreu „nachzuleben”, dass wir in allem ihm gleichen, der allein der Heilige ist und der einzige, an dem der Vater sein Wohlgefallen hat. Das schaffen wir nicht aus eigener Kraft.

Darum kommt er selber zu uns in der heiligen Eucharistie und will immer wieder von neuem in uns geboren werden.

Und auch wenn die Sehnsucht nach Frieden auf der Erde immer größer wird, wir können ihn nicht herstellen. Nur um den Preis des Heroismus kann er einen Schritt vorangebracht werden. Unser Einfluss ist nicht sehr groß.

Aber wir können doch dafür sorgen, dass wenigstens zwei Menschen dem Ruf Gottes folgen, dass in zwei Menschen Christi Bild sichtbar wird, dass zwei schwache Menschen versuchen, guten Willens zu sein: du und ich!

(Pater Werenfried van Straaten)

 

9. Dezember: Indien

Frauen in Indien schmücken einen Stern.

Frauen in Indien schmücken einen Stern.

Das Tagesevangelium:
In jener Zeit zog Jesus durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.

Er gebot ihnen: Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

 

8. Dezember: Zentralafrikanische Republik

Krippendarstellung aus der Zentralafrikanischen Republik.

Krippendarstellung aus der Zentralafrikanischen Republik.

Alle Menschen, die Christus durch sein Blut erlöst hat, sind Kinder Mariens. Nicht nur die Frommen und die Heiligen, sondern auch die Schwachen und die Mutlosen. Auch die Sünder und Abtrünnigen. Auch die Glaubensverfolger. Wie eine liebevolle Mutter will Maria alle retten. (Pater Werenfried van Straaten)

7. Dezember: Kuba

Auch in einem Priesterseminar auf Kuba wird der Weihnachtsbaum geschmückt.

Auch in einem Priesterseminar auf Kuba wird der Weihnachtsbaum geschmückt.

Denkt nicht, dass der Umbruch in den marxistischen Ländern ein Schauspiel ist, das wir gratis und aus der Ferne bewundern dürfen.

Denkt nicht, dass dieses Drama spurlos an unserem Leben vorbeigehen wird und dass uns darin keine Rolle zugedacht ist.

Denk nicht, dass Gott, der dem Kommunismus donnernd Einhalt geboten hat, der westlichen Christenheit nichts zu sagen hat.

(Pater Werenfried van Straaten )

 

6. Dezember: Ukraine

Der „heilige Nikolaus” besucht eine Pfarrei in der Ukraine.

Der „heilige Nikolaus” besucht eine Pfarrei in der Ukraine.

Das Tagesevangelium:
Jesus zog weiter und kam an den See von Galiläa. Er stieg auf einen Berg und setzte sich. Da kamen viele Menschen und brachten Lahme, Krüppel, Blinde, Stumme und viele andere Kranke zu ihm; sie legten sie vor ihn hin, und er heilte sie.

Als die Menschen sahen, dass Stumme plötzlich redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gehen und Blinde sehen konnten, waren sie erstaunt und priesen den Gott Israels. Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. Ich will sie nicht hungrig wegschicken, sonst brechen sie unterwegs zusammen.

Da sagten die Jünger zu ihm: Wo sollen wir in dieser unbewohnten Gegend so viel Brot hernehmen, um so viele Menschen satt zu machen? Jesus sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben, und noch ein paar Fische.

Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen. Und er nahm die sieben Brote und die Fische, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie den Jüngern, und die Jünger verteilten sie an die Leute.

Und alle aßen und wurden satt. Dann sammelte man die übrig gebliebenen Brotstücke ein, sieben Körbe voll.

5. Dezember: Kasachstan

Krippenspiel in Kasachstan.

Krippenspiel in Kasachstan.

Bald wird Weihnachten sein. Der Glanz der Krippe und die alten Lieder, die bei der Weihnachtskrippe oder im Radio erklingen, werden euch erinnern an die unvergessbare Geschichte von Maria und Josef, die wegen der Laune eines Kaisers im Winter durch unwegsame Gebirge nach Bethlehem reisten, wo für sie kein Platz in der Herberge war. Damit begann die Geschichte unseres Heiles. (Pater Werenfried van Straaten)

4. Dezember: Syrien

Kinder in Aleppo erhalten Weihnachtsgeschenke, die Wohltäter von KIRCHE IN NOT ermöglicht haben.

Kinder in Aleppo erhalten Weihnachtsgeschenke, die Wohltäter von KIRCHE IN NOT ermöglicht haben.

Die Kinder von Aleppo/Syrien erwarten nicht viel vom Leben. Sie freuen sich über ein Bilderbuch, Socken, eine Wollmütze, einen Schal, Winterschuhe, warme Hosen und Hemden. Dies haben sie in den letzten Wintern entbehren müssen.

Nun sollen sie und ihre Familien ein Geschenkpaket bekommen, mit all diesen Dingen. Schon im letzten Jahr haben sie auf diese Weise erfahren, dass die Christen in Aleppo nicht alleine sind, dass Menschen in aller Welt an sie und ihre Familien denken.

50 Euro kostet ein Geschenkpaket. Es enthält sehr viel mehr als nur die materiellen Dinge für den Winter. Die Verbundenheit im Glauben wird spürbar, und das trägt durchs Leben.

Helfen Sie Christen weltweit mit Ihrer Spende

Um den Menschen in über 140 Ländern weiter helfen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden  – entweder online oder auf folgendes Konto:
Empfänger: KIRCHE IN NOT
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1.Dez 2017 13:28 · aktualisiert: 3.Jan 2018 07:30
KIN / S. Stein