Diözesaner Weltjugendtag in Berlin

“Beichtmobil ist ein Hingucker”

Unser “fahrender Beichtstuhl” erstmals in der Hauptstadt

Das Beichtmobil vor der St.-Bonifatius-Kirche in Berlin-Kreuzberg.

Das Beichtmobil vor der St.-Bonifatius-Kirche in Berlin-Kreuzberg.

Zum ersten Mal hat unser “Beichtmobil”  am vergangenen Wochenende Station in Berlin gemacht. Zunächst stand es zwei Tage an der Kirche St. Clemens in der Nähe des Anhalter Bahnhofs. Unser Geistlicher Assistent Pater Hermann-Josef Hubka lud dort die Berliner zu einem seelsorgerlichen Gespräch ein.

Am Samstag, dem 4. April, ging es zum diözesanen Weltjugendtag in der Pfarrei St. Bonifatius in Berlin-Kreuzberg. An einem Informationsstand stellten wir auch die weltweite Arbeit von KIRCHE IN NOT vor.

Am Palmsonntag-Wochenende feiern viele Diözesen den Weltjugendtag – allerdings nur in den Jahren, in denen es keinen großen, internationalen Weltjugendtag gibt, wie etwa 2005 in Köln.

Seelsorge-Gespräche im Bus

“Das Beichtmobil ist immer ein Hingucker”, erzählt Pater Hubka schmunzelnd. Dutzende Berliner sahen nicht nur hin, sondern fühlten sich auch angesprochen: “Oft haben die Leute erst einmal einen Scherz gemacht”, berichtet Pater Hubka, “aber fast immer merkt man schnell: Da verbirgt sich mehr dahinter!” So gelange man im Gespräch meist recht bald von der Oberfläche in die Tiefe.

Seit über fünf Jahren fährt Pater Hubka bereits mit dem “Beichtmobil” durch Deutschland, um sich die Nöte der Menschen anzuhören. Dabei spielt es keine Rolle, welchem Glauben oder welcher Konfession sie angehören: Jeder ist zu einem seelsorgerlichen Gespräch in den Bus eingeladen. Katholiken können bei Pater Hubka sogar die Beichte ablegen. Dieses Angebot wurde in diesen Tagen gut angenommen: Die Berliner seien frei und offen gewesen, freut sich Pater Hubka.

Nicht nur Passanten wurden auf das “Beichtmobil” aufmerksam, auch die Medien berichteten:

Die St.-Bonifatius-Kirche in der Yorckstraße in Berlin-Kreuzberg.

Die St.-Bonifatius-Kirche in der Yorckstraße in Berlin-Kreuzberg.

Jugendliche tragen Fahnen aus aller Welt.

Jugendliche tragen Fahnen aus aller Welt.

An einem Informationsstand stellten wir die Arbeit von KIRCHE IN NOT vor.

An einem Informationsstand stellten wir die Arbeit von KIRCHE IN NOT vor.

7.Apr 2009 08:52 · aktualisiert: 7.Apr 2009 16:30
KIN / S. Stein