Bischof aus Peru besucht KIRCHE IN NOT

Kay Schmalhausen, Bischof von Ayaviri / Peru.

Kay Schmalhausen, Bischof von Ayaviri.

Der peruanische Bischof Kay Schmalhausen hat auf dem Weg zu seinem “Ad-limina”-Besuch bei Papst Benedikt XVI. unser Büro in München besucht. Der Bischof von Ayaviri im Süden Perus sagte, in KIRCHE IN NOT sehe er einen treuen Partner, dem es wirklich um das Heil der Menschen an Leib und Seele gehe.

Er bat das Hilfswerk und dessen Wohltäter darum, für Peru zu beten, insbesondere für die dortigen Priester und Ordensleute. Schmalhausen berichtete, in seiner Prälatur gebe es vor allem geistliche Not, da zu wenige Priester und Nonnen zu große Gebiete betreuen müssten. Doch der Bischof gab sich auch zuversichtlich: Langsam mache man Fortschritte mit dem Aufbau der Kirche im Land.

In Peru spüre man die Auswirkungen der Finanzkrise “Gott sei Dank nur sehr langsam”, sagte Schmalhausen. Das liege daran, dass sich Peru in den letzten vier Jahren in einer sehr guten wirtschaftlichen Lage befunden habe. Er fürchte jedoch, dass die Arbeitslosigkeit in der nächsten Zeit wieder wachsen werde, was vor allem für die Familien ein großes Problem sein werde.

Vorfreude auf die Begegnung mit dem Papst

Auf seine Erwartungen an den Ad-limina-Besuch bei Papst Benedikt angesprochen sagte der Bischof, er freue sich auf die Begegnung und werde den Heiligen Vater um den päpstlichen Segen für sein Land bitten. Joseph Ratzinger sei als Präfekt der Glaubenskongregation mehrmals in Peru gewesen und kenne das Land daher gut, so Schmalhausen abschließend.

Bischof Kay Schmalhausen hat einen deutschen Vater und eine peruanische Mutter. Er wurde 1964 in Perus Hauptstadt Lima geboren, verbrachte aber seine ersten zehn Lebensjahre in München. Seit Februar 2006 ist er Bischof von Ayaviri im Süden Perus.

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Ayaviri · Bischof · Kay Schmalhausen · Lima · Peru
11.Mai 2009 10:00 · aktualisiert: 29.Mai 2012 14:36
KIN / S. Stein