Augsburg: Kreuzweg für verfolgte Christen

Besonders gestaltetes Abendgebet mit christlichen Flüchlingen aus dem Irak

Kreuz vor einem Sonnenuntergang.

Kreuz vor einem Sonnenuntergang. Das Foto entstand in Israel.

Unter dem Titel “Gott allein kann retten” laden wir Sie am Sonntag, 13. September, um 18 Uhr zu einer Kreuzweg-Andacht für verfolgte Christen in den Augsburger Dom ein.

Die meditative Betrachtung des Leidensweges Christi wird gestaltet vom Leiter des Referats Weltkirche der Diözese Augsburg, Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier, und von Pfarrer Erich Maria Fink.

Er verließ vor fast zehn Jahren das Bistum Augsburg, um in der russischen Großstadt Beresniki eine Pfarrei zu betreuen. Die Gemeinde in der Stadt am Ural gilt als östlichste katholische Pfarrei in Europa.

Außerdem werden Christen aus dem Irak im Dom zu Gast sein. Sie werden in Augsburg über die Situation in ihrer Heimat zu berichten. Erst Mitte Juli waren christliche Kirchen im Irak wieder das Ziel von Bombenattentaten radikaler Islamisten geworden. Mit der Veranstaltung im Augsbruger Dom wollen wir erneut auf die bedrängte Kirche im Irak aufmerksam machen.

“Die Kreuzweg-Andacht haben wir bewusst auf den Vorabend des Kirchenfestes ‘Kreuzerhöhung’ gelegt, damit sich die Gläubigen im Angesicht des Gekreuzigten betend mit verfolgten Christen weltweit vereinen können”, sagt Klaus Wundlechner, langjähriger Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT.

Auf fast allen Kontinenten ist in den vergangenen Jahrzehnten eine zunehmend feindselige Haltung gegenüber Christen zu beobachten. Das hat manchmal religiöse, öfter aber politische Gründe. “Darum ist das Gebet für verfolgte und unterdrückte Christen auch immer ein Gebet für die Religionsfreiheit in aller Welt”, betont Klaus Wundlechner.

So können Sie die Christen im Irak unterstützen:

Vorträge über das Christentum im Irak:

Berthold Pelster.

Berthold Pelster, Ansprechpartner für die Medien bei KIRCHE IN NOT.

Unseren Mitarbeiter Berthold Pelster können Sie zu einem Vortrag über das Christentum im Irak für Veranstaltungen einladen.

Darin referiert er über Hintergründe und Ursachen von Flucht und Vertreibung im Irak. Außerdem zeigt er den Film “Quo vadis? – Irakischer Exodus”, den Sie auch bei uns bestellen können. Die Dokumentation finden Sie auch in unserer Medienbox.

Eine Inhaltsangabe des Vortrags können Sie hier nachlesen. Sie erreichen Herrn Pelster in unserem Büro per E-Mail oder rufen Sie an unter: 089 – 64 24 888-32.

27.Jul 2009 15:46 · aktualisiert: 27.Jul 2009 15:50
KIN / S. Stein