Gegen Unterjochung und Barbarei

Papst Leo XIII. über die Bedeutung und die Kraft des Rosenkranzgebets

Der Rosenkranz.

Der Rosenkranz.

Am 1. September 1883 wurde die Enzyklika “Supremi apostolatus officio” von Papst Leo XIII. veröffentlicht. Darin beschreibt der Papst den Rosenkranz als ein wirksames geistiges Mittel.

Mit diesem Schreiben war Leo XIII. ein Wegweiser und Vorbild für nachfolgende Päpste, die ebenfalls Enzykliken zum Rosenkranzgebet veröffentlichten. Insgesamt gab Leo XIII. während seines Pontifikats 86 Enzykliken heraus, davon alleine elf zum Thema Rosenkranz.

In seiner Enzyklika von 1883 weist der Papst auf die besondere Bedeutung und Wichtigkeit des Rosenkranzes für die katholische Kirche hin. Er fordert die Bischöfe darin auf, “das fromme Volk zur gewissenhaften Ausführung” des Rosenkranzgebets aufzumuntern. “Es offenbart sich hierin nicht bloß (…) felsenfeste Hoffnung, sondern ein unerschütterliches Vertrauen, welche die Katholische Kirche mit Recht immer auf die Mutter Gottes gesetzt hat.”

Dankbares Gedächtnis für die ganze Kirche

Leo XIII. blickt in seiner Enzyklika auf die Kirchengeschichte zurück und beschreibt die Erfolge des Rosenkranzgebets. Diese Gebete hätten unter anderem im 16. Jahrhundert Europa vor der Unterjochung und Barbarei bewahrt. Er hebt ausdrücklich die Päpste Gregor XIII. und Clemens XI. hervor. Sie veranlassten nach dem Sieg über die türkischen Truppen, das Rosenkranzfest zu verkünden und zum dankbaren Gedächtnis für die ganze Kirche einzuführen.

Die Hauskapelle im Büro von KIRCHE IN NOT in München.

Die Hauskapelle im Büro von KIRCHE IN NOT in München.

KIRCHE IN NOT fühlt sich dieser Tradition verbunden und hebt immer wieder die Kraft des Gebets hervor. Unser Hilfswerk ist nicht nur eine Gemeinschaft in der Hilfe für die Weltkirche, sondern versteht sich auch als Gebetsgemeinschaft. Pater Werenfried van Straaten übergab die Anliegen aller Wohltäter des Werkes stets täglich in der Heiligen Messe unserem Vater im Himmel. Seinem Beispiel wollen wir folgen.

An jedem Arbeitstag kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des deutschen Büros von KIRCHE IN NOT um 12 Uhr zum Gebet für die lebenden und verstorbenen Freunde und Wohltäter unseres Werkes und für die bedrohte Kirche zusammen. Wir beten gemeinsam den Angelus und den Barmherzigkeits-Rosenkranz.

Radio-Tipp: Rosenkranzgebet bei Radio Horeb

Jeden ersten Donnerstag im Monat überträgt unser Sendepartner Radio Horeb um 19 Uhr das Rosenkranzgebet aus unserer Hauskapelle. Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Gebet teilzunehmen: ob als Einzelperson oder mit einer Gruppe. Unser Büro befindet sich in München-Harlaching, Lorenzonistraße 62.

Der nächste Termin ist der kommende Donnerstag, 3. September. Bitte seien Sie bis spätestens 18.45 Uhr in unserem Büro. Die weiteren Termine des Rosenkranzgebets sind 1. Oktober, 5. November und 3. Dezember.

Bei uns ist außerdem unentgeltlich ein Mitschnitt des Rosenkranzgebets aus unserer Hauskapelle erhältlich. Sie können ihn direkt in unserem Büro über unser Kontaktformular bestellen.

Schlagworte:
Angelusgebet · Enzyklika · Papst · Radio · Rosenkranz
1.Sep 2009 10:31 · aktualisiert: 4.Okt 2016 14:55
KIN / S. Stein