Johannes Paul II. und der Fall der Mauer

Begegnungstag am 17. Oktober im Bernhard-Lichtenberg-Haus in Berlin

DDR-Grenzpfosten am Checkpoint Charlie in Berlin.

DDR-Grenzpfosten am Checkpoint Charlie.

Die Rolle von Papst Johannes Paul II. beim Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa und beim Fall der Berliner Mauer steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung am 17. Oktober im Bernhard-Lichtenberg-Haus in Berlin.

Anlässe sind der zwanzigste Jahrestag des Mauerfalls und der dreißigste Jahrestag des ersten Besuchs von Papst Johannes Paul II. in seinem Heimatland Polen. Dieser erste Besuch eines Papstes im sowjetisch kontrollierten Staat hat den Fall des Eisernen Vorhangs maßgeblich miteingeleitet.

Zu Gast sind unter anderem der ehemalige Sekretär Papst Johannes Pauls II. und heutige Erzbischof von Lemberg (L’viv) / Ukraine, Mieczyslaw Mokrzycki, sowie der aus Dresden stammende Bischof von Saratow / Russland, Clemens Pickel.

Der Begegnungstag beginnt um 11 Uhr mit einer Heiligen Messe in der St.-Hedwig-Kathedrale in Berlin-Mitte. Es zelebriert Erzbischof Mokrzycki gemeinsam mit Bischof Pickel. Musikalisch begleitet wird die Eucharistiefeier vom A-Cappella-Ensemble “Voxaccord” aus Dresden.

Die St.-Hedwig-Kathedrale in Berlin.

Die St.-Hedwig-Kathedrale in Berlin.

Im Bernhard-Lichtenberg-Haus gleich neben der Kathedrale beginnen nach einem Mittagsimbiss ab 13 Uhr gut besetzte Podiumsgespräche. Dabei werden zunächst Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki und der Buchautor und ZDF-Journalist Stephan Kulle über den Einfluss von Papst Johannes Paul II. auf den Fall der Mauer sprechen.

Anschließend wird unter dem Titel “Werdet nicht müde und verliert nicht den Mut!” die Osteuropa-Arbeit von KIRCHE IN NOT vor und nach dem Mauerfall vorgestellt. Dazu sprechen Bischof Clemens Pickel, die Vorstandsvorsitzende von KIRCHE IN NOT, Antonia Willemsen, sowie die Osteuropa-Referentin des Hilfswerks, Magda Kaczmarek.

Symbol der Deutschen Einheit: Das Brandenburger Tor in Berlin.

Symbol der Deutschen Einheit: Das Brandenburger Tor in Berlin.

Den Abschluss des Nachmittags bildet Stephan Kulle mit Gedanken aus seinem Buch “Warum wir wieder glauben wollen”. Die Veranstaltung endet gegen 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

Für die Nachmittagsveranstaltung im Bernhard-Lichtenberg-Haus bitten wir wegen des begrenzten Platzangebots um eine Anmeldung in unserem Büro bis zum 30. September. Rufen Sie uns einfach an unter: 089 – 64 24 88 80 oder senden Sie ein Fax: 089 – 64 24 888 50 oder melden Sie sich einfach per E-Mail an.

18.Sep 2009 08:15 · aktualisiert: 18.Sep 2009 08:17
KIN / S. Stein