“Wir müssen den Rahmen selber ausfüllen”

Gedanken zum Beginn des neuen Jahres von Pater Werenfried van Straaten

Pater Werenfried van Straaten.

Pater Werenfried. Foto: Balz Röthlin.

Ein neues Jahr hat begonnen. Es gibt viele Anlässe, dieses neue Jahr zu begehen oder in besonderer Weise zu feiern. Aber es kommt auch darauf an, was wir alle daraus machen. Pater Werenfried vergleicht in seinen Gedanken zum Jahresanfang das Jahr mit einem Rahmen, den wir mit unseren Farben ausfüllen müssen.

“Ein neues Jahr, das Gott uns schenkt, ist ein Raum, den wir selbst füllen müssen. Es kommt nicht in erster Linie darauf an, was es uns bringen wird, sondern was wir aus ihm machen.

Es ist gleichsam der Rahmen eines Gemäldes, an dem wir ein Jahr lang arbeiten müssen. Ein Gemälde – am besten mit frohen, hellen Farben, an dem auch die dunklen Partien nicht fehlen dürfen; denn Gemälde ohne Schatten gibt es nicht.

“Eine getreue Wiedergabe des Lebens Christi”

Es ist eigentlich eine schlechte Gewohnheit, in unseren Neujahrswünschen alles Unangenehme zu verschweigen. Ein Jahr, ausschließlich gefüllt mit Geld, Vergnügen und Genuß, ist ein misslungenes Jahr. Obwohl ich hoffe, dass Freude, Friede und Glück uns reichlich beschert sein mögen, weiß ich doch, dass uns auch das Harte nicht erspart bleiben wird.

Darum wünsche ich uns die Kraft, alles auf uns zu nehmen, was erforderlich ist, um unser Leben so zu gestalten, dass Gott damit zufrieden ist. Und weil Gott uns dazu bestimmt hat, dem Bild seines Sohnes ähnlich zu werden, soll unser Leben eine getreue Wiedergabe des Lebens Christi sein.”

 

Ausgewählte Gedanken zum Jahreskreis von Pater Werenfried van Straaten aktualisieren wir immer im Vorfeld besonderer Festtage oder Monate. Hier gelangen Sie zu der Seite.

Alle in der Medienbox vorgestellten Beiträge sind als DVD beziehungsweise Hör-CD unentgeltlich bei uns erhältlich.

1.Jan 2010 14:12 · aktualisiert: 31.Dez 2014 20:08
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