60 Jahre “Fahrzeuge für Gott”

Ausstellung zum Jubiläum in der Filiale der LIGA Bank in München

Pater Werenfried in einem der Kapellenwagen.

Pater Werenfried van Straaten in einem der Kapellenwagen.

Mit einer Ausstellung in der LIGA Bank in München feiert unser Hilfswerk das 60-jährige Bestehen der Aktion “Fahrzeuge für Gott”.

Im Jahr 1950 hatte unser Gründer, Pater Werenfried van Straaten, die ersten beiden “Kapellenwagen” eingeweiht – zu kleinen Kirchen umgebaute Autobusse, mit denen die Seelsorge unter den deutschen Heimatvertriebenen aufrechterhalten werden sollte.

Insgesamt waren im Laufe der Jahre 35 dieser “fahrenden Kirchen” im Einsatz – jede einzelne vierzehn Meter lang, drei Meter hoch und fünf Tonnen schwer.

In der Tradition dieser “Kapellenwagen” weiteten wir in den darauf folgenden Jahrzehnten die motorisierte Unterstützung für die weltweite Seelsorge immer mehr aus. Priester, Ordensschwestern und Laien in entlegenen Gebieten wurden mit Autos, Booten, Motorrädern, Fahrrädern und manchmal sogar Eseln ausgestattet, um ihre pastoralen Aufgaben erfüllen zu können.

Ein Höhepunkt in der sechzigjährigen Geschichte der “Fahrzeuge für Gott” war zum Beispiel eine siebzig Meter lange “schwimmende Kirche” auf der Wolga, die wir 2004 finanzierten. In Deutschland ist heute auch das “Beichtmobil” unterwegs – ein zum Beichtstuhl umgebauter VW-Bus, in dem katholische Geistliche Seelsorgegespräche anbieten.

Ein Original-Kapellenwagen aus der Anfangszeit von KIRCHE IN NOT.

Ein Original-Kapellenwagen aus der Anfangszeit von KIRCHE IN NOT.

Einen Überblick über diese vielfältige Geschichte der “Fahrzeuge für Gott” gibt
eine Ausstellung, die bereits in mehreren Filialen der LIGA Bank zu sehen gewesen ist. Derzeit können Sie die Schau noch bis zum 18. Juni in der Filiale in Freiburg i. Br., Herrenstraße 34 sehen. Ab dem 22. Juni wird die Ausstellung für vier Wochen in der LIGA Bank in Augsburg, Jesuitengasse 21, gezeigt.

4.Jan 2010 15:44 · aktualisiert: 14.Apr 2015 14:11
KIN / Administrator