Mehr Spenden für KIRCHE IN NOT

Fast 5000 Projekte in 140 Ländern konnten wir im vergangenen Jahr unterstützen

Ein Viertel der Hilfsgelder wurde für den Bau von Kirchen verwendet, wie etwa für diese Kirche in Litauen.

Ein Viertel der Spenden wurde für Bauhilfe verwendet, wie etwa für diese Kirche in Litauen.

Im Jahr 2009 haben wir trotz der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Lage deutlich mehr Spenden erhalten als im Vorjahr. Weltweit sind etwa 2,7 Prozent mehr Spenden eingegangen als 2008.

Insgesamt standen unserem Hilfswerk bedingt durch leichte Rückgänge bei Erbschaften, Mess-Stipendien und Kollekten trotzdem etwas weniger Mittel als noch 2008 für Hilfsprojekte zur Verfügung. Die Gesamteinnahmen beliefen sich 2009 auf knapp 76,6 Millionen Euro.

Der größte Teil der Hilfsgelder floss mit 25 Prozent wie bereits in den Jahren zuvor in vielfältige Bauprojekte an Kirchen, Klöstern und Gemeindezentren in aller Welt. Darüber hinaus haben Mess-Stipendien und andere Existenzhilfen für Priester und Ordensleute den zweitgrößten Anteil von zusammen 19,7 Prozent ausgemacht.

Weitere traditionelle Schwerpunkte sind die theologische Ausbildung von Seelsorgern weltweit und Hilfen bei der täglichen pastoralen Arbeit in den Gemeinden (jeweils 13,1 Prozent). Auch die Unterstützung von katholischen Radio- und Fernsehstationen hat mit 8,1 Prozent wieder einen wichtigen Platz eingenommen.

Unsere Hilfen flossen im vergangenen Jahr in fast 5000 pastorale Projekte in 140 Ländern auf vier Kontinenten. Die größten Hilfsprojekte sind in Brasilien, der Ukraine und Indien sowie im Sudan und Mittelamerika umgesetzt worden. Weitere Akzente haben wir mit der Unterstützung verfolgter Christen im Irak, Nigeria oder Pakistan sowie der Neu-Evangelisierung der westlichen Welt gesetzt.

Wir bedanken uns im Namen unserer weltweiten Projektpartner bei allen Wohltäterinnen und Wohltätern für die wertvolle Unterstützung unserer Arbeit.

9.Jun 2010 12:52 · aktualisiert: 24.Jun 2011 14:20
KIN / S. Stein