Immakulata-Statue kehrt makellos zurück

Holzschnitzkunstwerk aus dem 18. Jahrhundert in unserer Hauskapelle eingeweiht

Pater Hermann-Josef Hubka weiht die Immakulata-Statue in unserer Hauskapelle.

Pater Hermann-Josef Hubka weiht die Immakulata-Statue in unserer Hauskapelle.

Ein wertvolles restauriertes Holzschnitzkunstwerk aus dem 18. Jahrhundert ist in die Hauskapelle von KIRCHE IN NOT in München-Harlaching zurückgekehrt.

Pünktlich zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria wurde die historische Statue der “Immakulata” im Anschluss an eine Heilige Messe durch den Geistlichen Assistenten des Hilfswerks, Pater Hermann-Josef Hubka, geweiht.

Die Figur war im Sommer vom Holzbildhauer Arnold Haiß in der Nähe von Augsburg restauriert worden. Teile waren wurmstichig gewesen und hatten darum ersetzt werden müssen. Erschaffer und Herkunft des Kunstwerks sind nicht dokumentiert. Jedoch kann man anhand der künstlerischen Machart der Finger und der Körperhaltung der Gottesmutter vermuten, dass sie von einem Schüler des berühmten deutschen Bildhauers Ignaz Günther stammt und im 18. Jahrhundert gefertigt wurde. Unter dem Lack ist die Holzfigur komplett mit Silber überzogen.

Unser Hilfswerk hatte die Statue der “Immakulata” vor zehn Jahren vom Orden der Mallersdorfer Schwestern geschenkt bekommen und seitdem in der Hauskapelle aufgestellt.

Nach dem Umzug der Geschäftsstelle in das ehemalige Kloster der “Oblaten der makellosen Jungfrau Maria” in München-Harlaching hatte sich die Gelegenheit geboten, die Marienstatue für die neue Hauskapelle grundlegend zu restaurieren. Die Restauration wurde auf eigenen Wunsch von einer Wohltäterin unseres Hilfswerks finanziert.

Weihe an die Gottesmutter von Fatima durch Pater Werenfried

Der Gründer von KIRCHE IN NOT, Pater Werenfried van Straaten, hat unser Hilfswerk 1967 während einer Fatima-Pilgerfahrt von Mitarbeitern und Wohltätern des Werkes zum “Tag der verfolgten Kirche” der Gottesmutter von Fatima geweiht. Zum 40-jährigen Bestehen des Hilfswerks 1987 hat er diese Weihe erneuert. In seinen Geistlichen Richtlinien schrieb er:

“Mutter, jetzt da die Not wieder einem Höhepunkt entgegen zu gehen scheint und die Mächte der Finsternis freies Spiel zu haben scheinen, jetzt rufen wir mit kindlichem Vertrauen nach deiner mächtigen Hilfe. Jetzt, da wir steuerlos auf den Wogen dieser Zeit weggeschwemmt werden, legen wir uns selbst und die ganze geschändete Welt und unser Werk für die Kirche in Not in deine mütterlichen Hände.

Wir weihen uns dir, heilige Jungfrau von Fatima. Bewahre uns in der Liebe deines Sohnes, schütze uns vor der Bosheit der Welt, und führe uns sicher zum Herzen Gottes. Und gib, Mutter, wenn wir durch das dunkle Tor des Todes gegangen sind und vor dem Richterstuhl deines Sohnes stehen werden, dass wir dich dort finden mit einem Lächeln in deinen Augen und dass wir ruhig sagen dürfen: Grüß dich, Mutter.”

Darstellung der Immakulata

Maria als immaculata conceptio (Unbefleckte Empfängnis) wird seit Jahrhunderten in Anlehnung an Offenbarung 12,1 dargestellt mit einem Kranz aus zwölf Sternen um ihr Haupt, während sie eine Schlange zertritt, die sich um die Weltkugel zu ihren Füßen windet. Dies soll ausdrücken: Durch ihren Sohn Jesus Christus hat sie Anteil an seinem Sieg über die Sünde der Welt und den Satan.

Hier können Sie sich informieren:

8.Dez 2010 11:10 · aktualisiert: 20.Dez 2010 10:50
KIN / T. Waitzmann