“Nicht meckern – machen!”

Pater-Werenfried-Preis für die Initiative “Deutschland pro Papa”

Pater-Werenfried-Preis 2011 an “Deutschland pro Papa”

Sabine Beschmann freut sich über den Pater-Werenfried-Preis 2011 für “Deutschland pro Papa”.

Der diesjährige Pater-Werenfried-Preis von KIRCHE IN NOT ist an den Verein “Deutschland pro Papa” verliehen worden. Stellvertretend für die Initiative erhielt ihn die erste Vorsitzende Sabine Benedikta Beschmann.

Mit der Auszeichnung würdigt unser Hilfswerk Christen, die in ihrem persönlichen Umfeld christliches Profil gezeigt und sich damit als “Salz der Erde” erwiesen haben. Der Pater-Werenfried-Preis, benannt nach dem Gründer unseres Hilfswerks, wurde nach 2008 zum zweiten Mal verliehen.

In ihrer Laudatio würdigte die Vorsitzende von KIRCHE IN NOT Deutschland, Antonia Willemsen, das Engagement der Bewegung “Deutschland pro Papa”. Frau Beschmann und ihre Mitstreiter hätten gezeigt, “wie Neuaufbrüche in der Kirche möglich sind, ohne beständig rückwärts zu schauen und ohne andere zu verletzen”. Sie hätten begriffen, dass Christsein bedeutet, auf dem Weg zu sein, etwas zu bewegen, etwas anzustoßen.

Die Idee zur Initiative kam Sabine Beschmann nach einer Solidaritätskundgebung für Papst Benedikt XVI. mit mehr als 200 000 Teilnehmenden in Rom. Im vergangenen Jahr gründete sie zunächst im Internet eine Solidaritätsgruppe und überlegte, ob derartige Aktionen nicht auch in Deutschland möglich seien – oder wie sie es in einem Interview auf den Punkt brachte: “Nicht meckern – machen!”. Innerhalb kürzester Zeit ist es ihr gelungen, in Köln und München Veranstaltungen unter dem Titel “Deutschland pro Papa” zu organisiseren.

Netzwerk papsttreuer Katholiken

Im Herbst 2010 gründete sich der gleichnamige Verein. Er will alle papsttreuen Katholiken unter einem Dach vernetzen, den gegenseitigen Austausch erleichtern, um Christi Gebot, “dass alle eins sind”, zu erfüllen.

Den Preis erhält die Initiative, weil sie bewiesen hat, “wie wertvoll und schöpferisch der Dienst der Laien an und in der Kirche sein kann, ohne dass man den Priester vom Altar vertreibt”, so Antonia Willemsen. “Wo andere den Blick rückwärtsgewandt halten und ‘verpasste Chancen’ beklagen, haben Sie zugepackt, sich auf den Weg gemacht und nach dem ausgestreckt, was vor Ihnen liegt. Die Welt, die Kirche braucht solche zupackenden Menschen.”

Veranstaltungstipp:
Solidaritätskundgebung in München

Am Samstag, dem 7. Mai, beteiligt sich KIRCHE IN NOT an einer Veranstaltung der Initiative Deutschland pro Papa“ auf dem Odeonsplatz in der Münchner Innenstadt. Unser Mitarbeiter Berthold Pelster spricht dort zum Thema Christenverfolgung. KIRCHE IN NOT informiert außerdem an einem Stand über die Arbeit des Hilfswerks und die Brennpunkte der weltweiten Christenverfolgung.

Die Veranstaltung beginnt um 12.30 Uhr mit einer besonders gestalteten Anbetung und einer daran anschließenden Heiligen Messe in der Ludwigskirche (Ludwigstraße 20, U-Bahn: Universität). Die Kollekte ist für die Arbeit von KIRCHE IN NOT bestimmt.

12.Apr 2011 10:48 · aktualisiert: 20.Apr 2011 10:40
KIN / S. Stein