Frieden und Gebet für das Heilige Land

Hilfe für die Menschen in Israel, im Westjordanland und dem Gaza-Streifen

Eine Stele in Jerusalem mit der Inschrift “Möge Frieden auf Erden herrschen” auf Arabisch und Hebräisch.

Eine Stele in Jerusalem mit der Inschrift “Möge Frieden auf Erden herrschen” auf Arabisch und Hebräisch.

“Das Heilige Land braucht Frieden; das Heilige Land braucht euch.” Mit einem eindringlichen Appell hat sich William H. Shomali, seit 2010 Weihbischof von Jerusalem und Vikar des Lateinischen Patriarchats für die Palästinensischen Gebiete, an unser Hilfswerk gewandt.

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen in der Region bat der 61-Jährige die Wohltäter um Gebet für den Frieden in Israel und Palästina.

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“Der Herr hat gesagt, betet für den Frieden. Jerusalem wird den Frieden dank der Kraft Gottes gewinnen, nicht allein durch das Handeln von Politikern”, betonte Bischof Shomali bei einem Besuch von Mitarbeitern von KIRCHE IN NOT, die sich zurzeit auf einer Projektreise in der Region aufhalten, um sich über die Situation vor Ort zu informieren.

Das Gebet sei unverzichtbar. In der Region gäre es, sagte der Bischof weiter. Nach Jahrzehnten gewaltsamer Auseinandersetzung sehnten sich die Menschen nach Frieden und nach einem besseren Leben. Die Politik der Blockade müsse überwunden werden.

Aufgabe und Berufung der Christen sei es, im Heiligen Land zu bleiben und für Veränderungen einzutreten. “Wir wollen den Wechsel, aber friedlich”, so der aus Beit-Sahour bei Betlehem stammende Bischof.

Diese hohe Mauer trennt das palästinensische Westjordanland von Israel.

Diese hohe Mauer trennt das palästinensische Westjordanland von Israel.

Zudem ermunterte Bischof Shomali die Christen weltweit, als Pilgerinnen und Pilger nach Jerusalem zu kommen. “Das Heilige Land braucht euch, ihr braucht das Heilige Land.” Eine Pilgerreise könne dazu beitragen, das eigene Leben zu erneuern und eine neue Sicht der Heiligen Schrift zu gewinnen.

Doch nicht nur die Pilgernden liegen dem Weihbischof am Herzen. Seit Jahren fördert er auch die Vertiefung der Liturgie und die Verbreitung von Kirchenliedern auf Arabisch.

Vor dem Hintergrund der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage bat Bischof Shomali zudem um großzügige finanzielle Hilfe. Gegenwärtig unterhält das Lateinische Patriarchat von Jerusalem zahlreiche humanitäre und pastorale Projekte in Israel, den Palästinensergebieten und dem Gazastreifen. Darum kümmert sich Bischof Shomali. KIRCHE IN NOT unterstützt die pastorale Arbeit in allen drei Gebieten seit Jahren.

So können Sie den Christen im Nahen Osten helfen:

Alle in der Medienbox vorgestellten Beiträge sind bei uns unentgeltlich auf CD beziehungsweise DVD erhältlich.

Gebet für den Nahen Osten

Ikone “Lasst die Kinder zu mir kommen” in Assiut/Oberägypten.

Ikone “Lasst die Kinder zu mir kommen” in Assiut/Oberägypten.

Gott, unser Vater, hab Erbarmen mit dem Nahen Osten.

Deine treuen Diener – jung und alt – sind aufgerufen, Christus zu bezeugen. Mögen sie in dieser aufregenden Zeit gestärkt werden, indem sie deinem geliebten Sohn nachfolgen, der in jener Zeit in ihrer jetzigen Heimat tätig war.

In Gemeinschaft mit unserem Papst Benedikt XVI. beten wir, dass Christen im Nahen Osten ihren Glauben in völliger Freiheit leben können. Ermutige sie, als Werkzeug des Friedens und der Versöhnung zu handeln – vereint mit allen Bürgern in ihren Ländern. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Diesen Text mit der Ikonenabbildung können Sie unentgeltlich als Gebetsblatt bei uns bestellen – entweder bequem in unserem Bestelldienst oder bei:
KIRCHE IN NOT
Lorenzonistraße 62
81545 München
Telefon: 089 – 64 24 888-0
Fax: 089 – 64 24 888 50
E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

16.Sep 2011 15:32 · aktualisiert: 8.Sep 2015 10:36
KIN / T. Waitzmann