Augsburger beten für verfolgte Christen

Ökumenische Kreuzweg-Andacht mit Domkapitular Dr. Bertram Meier

Blick auf den Altar des Augsburger Doms.

Blick auf den Altar des Augsburger Doms.

Über 400 katholische und evangelische Christen haben sich am Sonntagabend (18. September) auf Einladung von KIRCHE IN NOT im Augsburger Dom zum Gebet für ihre Glaubensgeschwister im Nahen Osten versammelt.

Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier, der im Bistum Augsburg für Mission, Entwicklung und Frieden zuständig ist, leitete die ökumenische Kreuzweg-Andacht, an der neben Diakon Alfred Festl auch der evangelisch-lutherische Pfarrer Gottfried Limpert, der syrisch-orthodoxe Abuna Aho Bulut sowie Suleyman Ögünc vom Augsburger Mesopotamien-Verein teilnahmen.

In seiner Eröffnungsansprache sagte Meier: “Wenn Christen im Nahen Osten unterdrückt und verfolgt werden, dürfen wir, die wir in Freiheit leben, nicht schweigen.” Er zeigte sich besorgt, dass die Umwälzungen in der Region zu einem “Kampf der Religionen” führen könnten. “Dazu darf es nicht kommen”, betonte Meier, “denn im Namen Gottes gibt es keinen Krieg.” Er stelle die Kreuzweg-Andacht daher unter das Anliegen, “dass der arabische Frühling für die Christen nicht in einem heißen islamischen Herbst mündet”.

Über 400 Gläubige kamen zum Kreuzweg für die verfolgte Kirche.

Über 400 Gläubige verschiedener Konfessionen kamen zum Kreuzweg für die verfolgte Kirche.

Bereits seit drei Jahren veranstaltet KIRCHE IN NOT immer Mitte September einen “Kreuzweg für die verfolgte Kirche” in Augsburg. Im vergangenen Jahr ging es vor allem um die Kirche in Vietnam.

Das Hilfswerk legt außerdem regelmäßig eine Dokumentation über die Situation von Christen in aller Welt vor. Sie trägt den Titel “Christen in großer Bedrängnis” und kann direkt online oder im Münchner Büro des Hilfswerks unentgeltlich bestellt werden:
KIRCHE IN NOT
Lorenzonistr. 62
81545 München
Tel.: 089 -64 24 888 0
Fax: 089 64 24 888 50
E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

Helfen Sie den verfolgten und bedrängten Christen

20.Sep 2011 11:09 · aktualisiert: 20.Sep 2011 11:13
KIN / T. Waitzmann