Novene zum Papstgeburtstag

KIRCHE IN NOT lädt zum Gebet für Papst Benedikt XVI. ein

Papst Benedikt XVI. (Foto: Grzegorz Galazka).

Papst Benedikt XVI. (Foto: Grzegorz Galazka).

Als Stellvertreter Christi auf Erden trägt Papst Benedikt XVI. eine besondere Verantwortung. Schenken Sie ihm eine Novene zum 85. Geburtstag am 16. April, indem Sie das neuntägige Gebet für ihn und in seinen Anliegen beten.

Sie erhalten bei uns als spirituellen Begleiter ein kleines Heft mit Gebeten und geistlichen Impulsen für neun aufeinanderfolgende Tage. Sie sind zu einem Großteil Ansprachen aus den Generalaudienzen sowie Predigten von Papst Benedikt XVI. entnommen.

Neben Anregungen für persönliche geistliche Aufgaben für jeden Tag sind ein Gebet für den Heiligen Vater und Impulse von Papst Benedikt XVI. abgedruckt.

Das Heft “Novene für den Heiligen Vater Papst Benedikt XVI.” können Sie unentgeltlich bei uns im Internet bestellen oder bei:

KIRCHE IN NOT
Lorenzonistr. 62
81545 München
Telefon: 089 / 64 24 888-0
Fax: 089 / 64 24 888 50
E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

Hier können Sie die Novene auch direkt herunterladen (PDF-Datei).

Kurze Biografie von Papst Benedikt XVI.

Als Joseph Ratzinger in der Osternacht 1927 als erstes Kind mit dem neugeweihten Wasser getauft wurde, hatte niemand ahnen können, dass dieser kleine Junge einmal Papst werden würde. Die Taufe an diesem Tag wurde aber bereits als besondere Fügung angesehen.

“Dass mein Leben von Anfang an ins Ostergeheimnis eingetaucht war, hat mich immer mit Dankbarkeit erfüllt”, schreibt er später in seiner Autobiografie.

Er kam am Karsamstag 1927 in Marktl am Inn in Bayern auf die Welt. Seine Mutter arbeitete als Köchin, sein Vater war Polizist. Als Kind ist er wegen der Versetzungen des Vaters einige Male umgezogen: In Tittmoning besuchte Joseph Ratzinger den Kindergarten, in Aschau am Inn die Grundschule, später in Traunstein das Gymnasium. In der heutigen Kreisstadt erlebte er auch den Zweiten Weltkrieg. Kurz vor Kriegsende wurde er in den Hilfsdienst der Fliegerabwehr eingezogen.

1946 begann Joseph Ratzinger das Studium der Philosophie und Katholischen Theologie an der Hochschule in Freising. Fünf Jahre später schloss er es an der Universität in München ab. Am 29. Juni 1951 wurden er und sein Bruder Georg zum Priester geweiht.

Zehntausende bejubeln Papst Benedikt XVI. im Olympiastadion in Berlin.

Zehntausende bejubeln Papst Benedikt XVI. im Papamobil im Olympiastadion in Berlin.

Danach begann Joseph Ratzinger als Dozent für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Freising. Bereits 1953 promovierte er, weitere vier Jahre später war die Habilitation. Weitere Stationen seiner Professorentätigkeit waren Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg. Während des Zweiten Vatikanischen Konzils war er als Experte eingeladen und beriet den Erzbischof von Köln, Joseph Kardinal Frings.

Kurz vor seinem 50. Geburtstag wurde Joseph Ratzinger vom damaligen Papst Paul VI. zum Erzbischof von München und Freising ernannt. Drei Monate später erhielt er die Kardinalswürde. 1978 nahm er zum ersten Mal an einem Konklave teil. Da der gewählte Papst Johannes Paul I. bereits bald starb, mussten die Kardinäle im Herbst 1978 ein weiteres Mal nach Rom kommen. Sie wählten Karol Wojtyla als neuen Papst Johannes Paul II.

Dieser ernannte Joseph Ratzinger am 25. November 1981 zum Präfekten der Glaubenskongregation, zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission. Wegen dieser neuen Aufgabe verzichtete er auf die Leitung des Erzbistums München und Freising und ging nach Rom.

"Wir sind Papst" Poster am Axel-Springer-Haus.

Die berühmte Titelseite der BILD-Zeitung am Tag nach der Papstwahl.

Nach dem Tod von Johannes Paul II. wählte das Konklave am 19. April 2005 Joseph Kardinal Ratzinger zum neuen Papst, der sich den Namen Benedikt XVI. gab. Nach über 400 Jahren war damit wieder ein Deutscher der Pontifex Maximus.

Aus der ganzen Welt wurde dem deutschen Volk gratuliert. Auch hierzulande war die Freude groß. Nur wenige Monate später reiste Papst Benedikt XVI. zum Weltjugendtag in sein Heimatland. Millionen Gläubige jubelten ihm damals in Köln zu. 2006 und 2011 reiste er zu weiteren Besuchen nach Deutschland.

Auch wenn er nicht so viele apostolische Reisen wie sein Vorgänger unternimmt, so hat er in seinem siebenjährigen Pontifikat doch schon zahlreiche Länder besucht: Italien, Polen, Spanien, Türkei, Brasilien, Österreich, USA, Australien, Frankreich, Kamerun, Angola, Jordanien, Israel, Tschechien, Malta, Portugal, Zypern, Vereinigtes Königreich, Kroatien, Benin, Mexiko und Kuba.

Papst Benedikt XVI. fühlt sich KIRCHE IN NOT verbunden. “Das von Pater Werenfried ins Leben gerufene Hilfswerk ist ein Geschenk der Vorsehung”, schrieb er uns einmal. “KIRCHE IN NOT hilft dem Glaubenden in Not, hilft der Not des Glaubens und tut damit das, was für unsere Welt am allermeisten nötig ist.” Im vergangenen Dezember hat Papst Benedikt XVI. KIRCHE IN NOT zur päpstlichen Stiftung erhoben.

Papstprojekte — Hilfe für Christen im Nahen Osten

Schwester vom Guten Hirten mit betenden irakischen Mädchen.

Schwester vom Guten Hirten mit betenden irakischen Mädchen.

Papst Benedikt XVI. liegen die bedrängten Christen im Nahen Osten besonders am Herzen. Bei einer Audienz mit Vertretern von KIRCHE IN NOT hatte er uns ausdrücklich um die Unterstützung der Glaubensgeschwister in dieser Region gebeten.

Seit vielen Jahren helfen wir den Christen im Heiligen Land und in anderen Teilen des Nahen Ostens. In einigen Ländern werden sie als “Bürger zweiter Klasse” behandelt oder sogar mit Gewalt bedroht und verfolgt.

Zahlreiche Christen verlassen aus Angst ihre Heimat. Viele von ihnen würden gerne in ihren Städten und Dörfern bleiben, doch sie sehen für sich keine Zukunft mehr.

KIRCHE IN NOT hilft den Menschen im Nahen Osten auf vielfältige Weise, denn die Lage der Christen vor Ort ist unterschiedlich. Helfen Sie den Christen im Nahen Osten mit Ihrem Gebet und Ihrer Spende.

Gebet für Papst Benedikt XVI.

Jesus, du einziger Weg zum Vater,
du Wahrheit und Leben des Menschen,
du hast versprochen, deine Kinder zu leiten
alle Tage bis zum Ende der Welt.

Du hast unseren Heiligen Vater Benedikt erwählt,
ihr sicherer Fels und universeller Hirte zu sein.
Schenke ihm die Fülle des Heiligen Geistes,
damit er uns im Glauben stärke
und uns in Liebe und Hoffnung eine.

Auf die Fürsprache der Jungfrau Maria
und in Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri
erneuere uns in jeder Eucharistiefeier,
damit wir die Verfolgten trösten,
mit den Armen und Leidenden solidarisch sind,
und deinen Tod und deine Auferstehung
allen Völkern verkünden. Amen.

5.Apr 2012 13:33 · aktualisiert: 21.Jul 2015 11:30
KIN / S. Stein