Hilfsprojekte des Monats

Ausgewählte Beispiele unserer weltweiten Hilfe im Monat Mai

Eine Schwester besucht eine arme Familie.

Argentinien: Eine Schwester zu Besuch bei einer armen Familie.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie um die Unterstützung und Ihre Spende für die Christen in Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Indien, Madagaskar, Pakistan, Peru, Slowakei und Tansania.

In einer besonders armen Region im Norden Argentiniens kümmern sich nur 28 Priester um die knapp halbe Million Gläubigen, die weit verstreut auf einer Fläche so groß wie Bayern leben. Ordensfrauen leisten den Priestern wertvolle Hilfe und betreuen die Menschen, die zu einem großen Teil Nachkommen von Indianerstämmen sind.

In diesem Jahr benötigen 28 Schwestern aus neun Gemeinschaften Existenzhilfe, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie kümmern sich um Straßenkinder, beten mit alten und kranken Menschen und unterstützen die besonders armen Menschen. Der Bischof betont, dass die Hilfe der Schwestern unverzichtbar sei. Daher wollen wir sie in diesem Monat besonders unterstützen.

Das Kloster der Klarissenschwestern in Ampasipotsy liegt in den Bergen Zentralmadagaskars. Die Kirche des Klosters wird jedoch nicht nur von den Schwestern, sondern auch von den Gläubigen aus mehreren Dörfern genutzt.

In der Zwischenzeit werden die Schwestern immer häufiger von Gruppen und Einzelpersonen gefragt, ob in ihrem Kloster Besinnungstage möglich seien. Der Bedarf ist groß, doch das Kloster hat keine Gästezimmer. Wir möchten mit Ihrer Hilfe den Bau eines Gästetraktes ermöglichen.

Das kleine Kloster der Klarissen.

Das kleine Kloster der Klarissen in den Bergen Madagaskars.

Ebenfalls arm und zurückgezogen leben die Karmelitinnen in Jordhigi in Westbengalen in Indien. Das Gebäude, in dem sie wohnen, ist dringend renovierungsbedürftig. Der Putz wird durch die starken Monsunregenfälle immer mehr zerstört, und die Elektroleitungen gehen kaputt.

Zudem bricht die Klostermauer zunehmend zusammen. Dadurch wird es für Einbrecher leichter, die eingelagerten Feldfrüchte der Schwestern zu stehlen. Die Karmelitinnen haben uns um Hilfe gebeten, denn sie können sich die Renovierung des Gebäudes und der Mauer nicht leisten.

Aber nicht nur in Afrika und Asien brauchen Ordensleute unsere Hilfe, sondern auch in Europa. Die Missionare von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä sind eine Gemeinschaft von Priestern und Ordensbrüdern, die es seit knapp 200 Jahren gibt. Auch in Zilina im Nordwesten der Slowakei lebt eine Kommunität. Die Missionare sind in der Krankhausseelsorge und Obdachlosenhilfe tätig, aber sie bieten auch Sakramentsvorbereitungen sowie seelsorgerische und psychotherapeutische Hilfe.

Manche Räume ihres Wohngebäudes sind allerdings für die Seelsorge kaum nutzbar. Zudem muss das Dach dringend repariert und eine Wärmeisolierung angebracht werden. Helfen Sie Pater Lubos Vaclavek und den anderen Missionaren in Zilina mit Ihrer Spende.

Gruppenfoto der Seminaristen aus Sarajewo mit Bischöfen.

Gruppenfoto der Seminaristen aus Sarajewo mit Bischöfen.

Schon ein relativ kleiner Betrag kann den Katecheten in einer Pfarrei in Tansania helfen. Für die Menschen vor Ort ist er dennoch fast unerschwinglich. Die Gläubigen der Pfarrgemeinden haben gesammelt, um die Ausbildung der Katecheten zu unterstützen: insgesamt 200 Euro. Allerdings werden fast 200 Euro für jeden der 16 Katecheten benötigt — für Kursgebühren, Bücher, Arbeitsmaterialien und Fahrtkosten.

Die Ausbildung von Priestern ist ein besonderes Anliegen unseres Hilfswerks. Vor allem in Ländern, in denen Christen eine Minderheit sind, ist die Unterstützung für die Seminaristen wichtig. Denn wo die Gläubigen in ihren Pfarreien Geborgenheit und einen Seelsorger finden, wandern sie nicht so häufig aus.

Im Priesterseminar in Sarajewo in Bosnien-Herzegowina bereiten sich zurzeit 54 junge Männer auf den Priesterberuf vor. Sie stammen zumeist aus armen Familien. Damit sie auch in diesem Jahr die Ausbildung fortsetzen können, hat uns der Bischof von Sarajewo, Vinko Kardinal Puljic, um Hilfe gebeten.

Die Menschen in dem kleinen Dorf Uchubamba in den Anden Perus haben sich an ihren Bischof gewandt, dass ihre kleine Kirche renoviert werde. Allerdings hat sich derweil herausgestellt, dass das Kirchlein in einem solch beklagenswerten Zustand ist, dass es nicht mehr renoviert werden kann. Es muss eine neue gebaut werden.

Die jetzige Kirche in Uchubamba.

Die Kirche in Uchubamba kann nicht mehr renoviert werden. Wir unterstützen den Bau einer neuen Kirche.

Die Menschen in Uchubamba können aber nicht alleine für die Kosten aufkommen, denn die Armut ist in diesem Teil Perus besonders groß. Daher bittet uns der Bischof der Prälatur Huamachuco um Unterstützung für den Neubau der kleinen Dorfkirche von Uchubamba.

Schon mehrfach haben wir in der Vergangenheit auf die schwierige Lage der Christen in Pakistan hingewiesen. In diesem Monat wollen wir insbesondere die Paulusschwestern in der Erzdiözese Karatschi unterstützen. Sie betreiben nicht nur eine Buchhandlung in der pakistanischen Metropole, sondern gehen auch in die Pfarreien in den Dörfern und in katholische Schulen, um dort Bibeln und religiöse Bücher zu verteilen.

Dieses Medienapostolat ist wichtig, doch bei vielen Muslimen stößt es auf Ablehnung, weil sie die verkauften Artikel als “gegen den Islam gerichtet” empfinden, vor allem Filme und Bilder. Viele Menschen in Pakistan können nicht lesen. Die Schwestern haben uns um Hilfe gebeten, damit sie Bibeln und anderes katechetische Material in arme Pfarreien in der Erzdiözese bringen können.

Diese vorgestellten Projekte sind nur wenige Beispiele unserer Arbeit. Sie können für diese und für andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

KIN / S. Stein