Stiftungsrat konstituiert sich

Neues Gremium von KIRCHE IN NOT hat sich in Rom versammelt

Eingang der Zentrale in Königstein

Eingang der Internationalen Zentrale von KIRCHE IN NOT in Königstein im Taunus.

Der Stiftungsrat von KIRCHE IN NOT ist am Dienstag in Rom zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Unser Hilfswerk war Ende letzten Jahres von Papst Benedikt XVI. zu einer Stiftung päpstlichen Rechts mit Sitz im Vatikanstaat erhoben worden.

Vorsitzender des Stiftungsrats ist der Präfekt der Kongregation für den Klerus, Mauro Kardinal Piacenza. Er war von Papst Benedikt XVI. bereits zum Präsidenten der Stiftung berufen worden.

Weitere Mitglieder des Stiftungsrats sind sieben Bischöfe: Erzbischof Joseph Augustine Di Noia (USA), Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung; Erzbischof Savio Hon Tai-Fai (China), Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker; Bischof Antoni Stankiewicz (Polen), Dekan des Gerichts der Römischen Rota; Erzbischof José Octavio Ruiz Arenas (Kolumbien), Sekretär des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung; Gregor Maria Hanke (Deutschland), Bischof von Eichstätt; Éric Aumonier (Frankreich), Bischof von Versailles; Mauro Parmeggiani (Italien), Bischof von Tivoli. Weitere sechs Experten werden in Kürze in den Stiftungsrat berufen.

Die Verwaltungszentrale von KIRCHE IN NOT mit seinen Nationalbüros in 17 Ländern bleibt weiterhin in Königstein im Taunus. Die Zentrale wird vom geschäftsführenden Präsidenten der Stiftung geleitet, Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck. Er gehört als Stellvertreter des Ratspräsidenten Kardinal Piacenza zugleich dem Stiftungsrat an.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat von KIRCHE IN NOT (v.l.n.r.): Monsignore Antonio Neri (Kleruskongregation, kein Mitglied des Stiftungsrates), Erzbischof Savio Hon Tai-Fai, Bischof Antoni Stankiewicz, Erzbischof José Octavio Ruiz Arenas, Mauro Kardinal Piacenza, Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck, Bischof Éric Aumonier, Pater Martin Barta (Geistlicher Assistent der Stiftung), Bischof Mauro Parmeggiani, Bischof Gregor Maria Hanke, Monsignore Josef Gehr (Kleruskongregation, kein Mitglied des Stiftungsrates).

KIRCHE IN NOT war 1947 von Pater Werenfried van Straaten zunächst als “Ostpriesterhilfe” gegründet worden und entwickelte sich seitdem zu einem internationalen katholischen Hilfswerk. Pater Werenfried hat die Geschichte von KIRCHE IN NOT bis zu seinem Tod am 31. Januar 2003 geprägt und mitbestimmt.

Durch die Errichtung der Stiftung hat Papst Benedikt XVI. eine institutionelle Neugründung des Hilfswerkes umgesetzt und die enge Bindung von KIRCHE IN NOT an den Heiligen Stuhl und die Weltkirche auch juristisch gefestigt.

25.Mai 2012 10:35 · aktualisiert: 15.Okt 2013 09:53
KIN / S. Stein