200 Kilometer am Tag für die Seelsorge
Ein Projektbeispiel aus dem Fußball-EM-Gastgeberland Ukraine
Pfarrer Michailo Budnik betreut vier griechisch-katholische Pfarreien in der Zentralukraine, eine davon ist die Gemeinde in Holdaschiwka.
“In unserer Pfarrei gibt es 50 aktive Gläubige, die nicht nur an Sonn- und Feiertagen in die Kirche kommen, sondern auch unter der Woche. Jeden Sonntag gibt es zwei Messen. Die feierlichen Gottesdienste werden von einem Jugendchor gestaltet. In der Nähe der Kirche gibt es ein Pfarrhaus, in dem verschiedene Aktivitäten stattfinden. Darüber hinaus unterhält die Gemeinde ein Zentrum für Kinder aus sozial schwierigen Familien.“, berichtet der Priester.
Bis heute leiden die Menschen in der Ukraine an den Auswirkungen des überwundenen kommunistischen Systems. Die Preise steigen, immer mehr Einwohner geraten unter die Armutsgrenze. Das Bedürfnis der Menschen nach geistiger Nahrung ist nach den Jahren der Unterdrückung groß. Viele suchen nach einem Lebenssinn und gehen in die Kirchen, die nach der politischen Wende 1991 wieder aufgebaut wurden.
Die Anfänge der Hilfe von KIRCHE IN NOT für die Ukraine reichen bis in das Jahr 1963 zurück, also noch in eine Zeit, als die Ukraine Teil der Sowjetunion war. Von Beginn an hatte die Unterstützung der Priester Priorität für unser Hilfswerk, denn eine Kirche ohne Hirten ist handlungsunfähig. In Lemberg, einem der Fußball-EM-Spielorte, unterstützen wir zum Beispiel auch das Priesterseminar. Heute gehören von den fast 46 Millionen Ukrainern etwa 5,5 Millionen der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche und 1,5 Millionen der römisch-katholischen Kirche an.
Pfarrer Michailo fährt täglich bis zu 200 Kilometern: zu Gottesdiensten, Katechesen und den Jugendtreffen in den Gemeinden, im Exerzitien- oder im Waisenhaus. Die Pfarreien liegen zwar “nur” 20 bis 30 Kilometer auseinander, aber er muss zwischen ihnen auf nichtasphaltierten Straßen pendeln — ohne ein geeignetes Auto ist dies nicht machbar. “Besonders an Sonn- und Feiertagen gibt es kaum Zeit, um von einer Gemeinde zur anderen zu kommen“, sagt er. “Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre es kompliziert und oft unmöglich.“
Daher hat Pfarrer Michailo KIRCHE IN NOT um Hilfe gebeten, denn er selbst hatte keinerlei Mittel. “Dank der Hilfe von KIRCHE IN NOT wurde es möglich, ein Auto zu kaufen, das dem Pastoraldienst jahrelang dienen wird. Wir verbleiben im Gebet für Sie und die Wohltäter des Hilfswerks“, schreibt er uns.
Unser Hilfswerk unterstützt die Kirche in der Ukraine und bittet dafür um Spenden. Sie können direkt und sicher online spenden oder
Empfänger: KIRCHE IN NOT
Kontonummer: 215 20 02
BLZ: 750 903 00
LIGA Bank München
IBAN: DE63750903000002152002
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: Ukraine
- “Exzellente Beziehungen” - Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche über das Verhältnis zwischen katholischer und orthodoxer Kirche in der Ukraine
- Eine Kirche im Aufbruch – Griechisch-katholischer Weihbischof von Lemberg über die Kirche in der Ukraine
- Ein erfolgreiches Versprechen – Seit fast 50 Jahren hilft KIRCHE IN NOT der Kirche in der Ukraine
- Hilfe für die Ausbildung von Seminaristen in der Ukraine
- Unterstützen Sie die Katholiken in der Ukraine mit Ihrer Spende
- Helfen Sie Priestern weltweit mit Ihren Mess-Stipendien
- Komplettes Materialangebot von KIRCHE IN NOT
Alle in der Medienbox vorgestellten Beiträge sind bei uns unentgeltlich auf Hör-CD beziehungsweise DVD erhältlich.






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