Anschläge in Kenia: Aufruf zum Gebet

16 Todesopfer, etwa 40 Verletzte bei Terrorakten in zwei Kirchen im Osten des Landes

Kaputtes zerstörtes Kruzifix in der Demokratischen Republik Kongo.

Zerstörtes Kruzifix (Archivbild).

Angesichts der Anschläge auf zwei Kirchen in Kenia am Sonntag ruft unser Hilfswerk zu Gebet für die Opfer und deren Angehörigen auf.

Bei den anscheinend koordinierten Terrorakten in der Stadt Garissa sind Medienberichten zufolge mindestens 16 Menschen getötet und etwa 40 verletzt worden.

Die etwa sieben Angreifer seien während der Gottesdienste in die Kirchen eingedrungen und hätten Granaten geworfen und in die Menge geschossen, habe die Polizei mitgeteilt.

Garissa liegt im Osten des Landes, nahe der somalischen Grenze. Medienberichten zufolge wird al-Shabaab, eine islamistische militante Bewegung aus Somalia, die al-Qaida nahestehen soll, als Täter vermutet.

Kenia hatte im Oktober Truppen zum Kampf gegen die islamistischen al-Shabaab-Milizen in Somalia entsandt. Al-Shabaab hatte daraufhin mit Vergeltung gedroht.

Beispiele unserer pastoralen Hilfe in Kenia

In diesem Monat wollen wir mit Ihrer Hilfe das Priesterseminar der Diözese Kitale unterstützen. Die Preise sind in Kenia stark gestiegen, so dass das Seminar auf Hilfe von außen angewiesen ist.

Außerdem unterstützt unser Hilfswerk die Katholische Kirche zum Beispiel beim Aufbau eines katholischen Radiosenders für den Nomadenstamm der Turkana in deren Sprache.

Mitarbeiter des neuen katholischen Radios in Kenia.

Mitarbeiter des neuen katholischen Radios in Kenia.

Im Süden des Landes, am Rande des Kilimandscharo, leisten wir Bauhilfe für eine neue, größere Dorfkapelle in Kyuasini.

So können Sie helfen

Schlagworte:
al-Qaida · al-Shabaab · Anschlag · Garissa · Gebet · Kenia · Somalia · Terror · Tote · Verletzte
2.Jul 2012 12:40 · aktualisiert: 22.Feb 2013 15:08
KIN / T. Waitzmann