Zunahme der Spenden in Deutschland

KIRCHE IN NOT kann auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken

Eine Kirche im Bistum Donezk-Charkiw in der Ukraine.

Diese Kirche im Bistum Donezk-Charkiw (Ukraine) ist 2011 eingeweiht worden.

Im vergangenen Jahr hat KIRCHE IN NOT Deutschland deutliche Mehreinnahmen verzeichnet. Das Spendenaufkommen der deutschen Sektion betrug im Jahr 2011 9,4 Millionen Euro; das sind 8,3 Prozent mehr als im Jahr 2010.

Auch die beim deutschen Büro in München angesiedelte Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung konnte bei den Spenden ein Plus von 9,1 Prozent verzeichnen; insgesamt erhielt die Stiftung Zuwendungen in Höhe von 340.192 Euro.

“Für uns ist diese positive Entwicklung eine Bestätigung dafür, dass wir mit unserem Kurs richtig liegen”, freut sich Karin Maria Fenbert über das Ergebnis. Die Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT in Deutschland meint damit vor allem das klare katholische Profil. “Unser internationales Hilfswerk wurde im vergangenen Jahr zu einer Stiftung päpstlichen Rechts erhoben”, so Fenbert.

“Das ist für uns nicht nur eine große Ehre. Diese Auszeichnung bedeutet für uns auch die klare Verpflichtung, an der engen Bindung zum Heiligen Vater festzuhalten. Sie war unserem Gründer Pater Werenfried van Straaten immer ein besonderes Anliegen. Unseren Wohltätern ist das sehr wichtig.”

Kinder auf einem Jeep im indischen Bundesstaat Orissa

Groß und Klein freuen sich: Dieses geländetaugliche Auto konnte sich eine Pfarrei im indischen Bundesstaat Orissa im vergangenen Jahr dank der Wohltäter von KIRCHE IN NOT anschaffen.

International belief sich das Spendenaufkommen von KIRCHE IN NOT im Jahr 2011 auf 82 Millionen Euro. Das Hilfswerk ist weltweit in 17 nationale Zweige sowie die internationale Zentrale in Königstein im Taunus gegliedert. Mit den Geldern der Wohltäter konnte im Berichtsjahr in weltweit 145 Ländern geholfen werden.

KIRCHE IN NOT konzentriert sich dabei auf pastorale Hilfsprojekte. So wurde zum Beispiel die katholische Kirche in Haiti nach dem schweren Erdbeben zu Beginn des Jahres 2010 auch in 2011 wieder mit mehr als 1,5 Millionen Euro beim Wiederaufbau unterstützt. Hauptförderländer des Hilfswerkes waren die Ukraine, Indien und Brasilien.

2.Jul 2012 08:43 · aktualisiert: 2.Jul 2012 08:49
KIN / S. Stein