Hilfsprojekte des Monats

Ausgewählte Beispiele unserer weltweiten Hilfe im August

Junge Frau klatscht

Gute Laune beim Jugendtreffen.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie insbesondere um Gebetsunterstützung und Ihre Spende für die Christen in Albanien, Brasilien, Ecuador, Ghana, Indien, Tansania und Ukraine.

Seit zehn Jahren veranstalten die Franziskaner in der Ukraine ein Jugendtreffen im Marienwallfahrtsort Bilshivtsi (Bilschiwtzi). Das diesjährige Treffen widmet sich der Eucharistie. Gebet, Katechese, Gottesdienste und frohes Beisammensein prägen diese Tage — quasi ein kleiner Weltjugendtag. Da es wichtig ist, den Glauben der Jugend zu stärken, möchten wir das diesjährige Treffen in dem Wallfahrtsort fördern.

Auch in Albanien wollen viele Jugendliche Gott kennen lernen und mehr über das Evangelium erfahren. Die Katholiken sind zwar in der Minderheit in dem südosteuropäischen Land, aber besonders junge Menschen kommen zahlreich zu den Katechesen und in die Gottesdienste.

Die Albanische Bischofskonferenz hat beschlossen, den Jugendkatechismus YOUCAT, der mit Unterstützung von KIRCHE IN NOT an alle Teilnehmenden des Weltjugendtags in Madrid verteilt wurde, nun auch in albanischer Sprache herauszugeben. Dieses Vorhaben möchten wir gerne unterstützen.

Auch in Brasilien wollen wir jungen Menschen helfen. Pater Peter Shekelton arbeitet normalerweise in den Armenvierteln der Metropole Sao Paulo. Einmal im Jahr fährt er jedoch in das Amazonasgebiet, um in abgelegenen Dörfern, die man oft nur nach einer mehrstündigen Bootsfahrt erreichen kann, den Gläubigen die Sakramente zu spenden. Dabei wird er von jugendlichen Missionaren aus Sao Paulo begleitet.

Jugendmission in Sao Paulo

Jugendmission in der brasilianischen Metropole Sao Paulo.

Der Bischof der Diözese Sao Gabriel da Cachoeira möchte, dass Pater Shekelton und sein junges Team in die Pfarrei Barcelos kommen. Das Problem: Sao Paulo ist 3000 Kilometer entfernt. Das Missionsteam muss ins Landesinnere fliegen. Doch weder der Bischof noch Pater Shekelton können die Preise für die jungen Missionare bezahlen. Daher haben sie uns um Unterstützung bei den Reisekosten gebeten.

Der Karmeliterorden hat in der indischen Stadt Verapoly ein eigenes Priesterseminar. Nach den Jesuiten sind die Karmeliter die zweitgrößte Ordensgemeinschaft in Indien. Derzeit bereiten sich 48 junge Männer auf die Priesterweihe vor. Im Jahr 2011 sind zwanzig weitere Anwärter in den Orden eingetreten.

Der Provinzial der Karmeliter legt einen großen Wert auf eine gute Ausbildung, damit die Absolventen “zum Wohle der Weltkirche” gute Ordensmänner werden. Doch das Seminar kann nicht allein für die Ausbildung aufkommen. Helfen Sie den jungen Männern mit Ihrer Spende, damit sie das Studium zu Ende bringen können.

Novizinnen im Klassenraum

Novizinnen im Klassenraum. Sie werden theologisch und auch in anderen Fächern ausgebildet.

Auch die Novizinnen der Spiritanerschwestern in Tansania benötigen eine Unterstützung bei ihrer Ausbildung. Der Orden kann aus eigener Kraft nicht für sie aufkommen. Die Novizinnen werden nicht nur in theologischen Fächern ausgebildet, sondern lernen auch Englisch oder Psychologie.

Doch nicht nur ihre Ausbildung kostet Geld, sondern auch die stetig wachsenden Preise in Tansania machen den Schwestern Sorgen. Sie arbeiten als Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen oder Krankenschwestern. Das Benzin ist mittlerweile so teuer, so dass sie ihre Fahrzeuge nicht mehr so häufig verwenden können, wie es eigentlich notwendig wäre. Helfen Sie den Spiritanerschwestern in Tansania.

In diesem Monat wollen wir auch die Fertigstellung von Kirchen in besonders armen Ländern unterstützen. In der Gemeinde Bilmado, einer Außenstation der Pfarrei Bimbilla in Nordghana, ist die Kirche in einem beklagenswerten Zustand. Die Gläubigen haben zwar mit vereinten Kräften eine solide Kapelle aus Stein gebaut, allerdings reichen die Mittel nicht aus, so dass das Dach der Kapelle noch nicht errichtet werden konnte. Mit Ihrer Hilfe könnte die Gemeinde das Dach vollenden.

Arbeiter beim Bau der Kirchen

Arbeiter beim Bau der Kirchen in Ecuador.

Normalerweise sollen Kirchen immer offen sein, doch leider gibt es Menschen, die diese Gelegenheit für Diebstahl oder Zerstörung ausnutzen. In einer Vorstadtgemeinde der Hafenstadt Guayaquil in Ecuador waren die Kirchen bereits mehrfach Ziel von Einbrüchen und Raubüberfällen. Daher beschloss die Pfarrei, Mauern als Schutz um einige Kapellen zu errichten.

Eine Kapelle, die der Muttergottes von Guadalupe geweiht ist, steht derzeit erst im Rohbau. Es gibt noch keinen Altar, keine Fenster und Türen und auch keine Elektrik. Da die Gemeinde sehr arm ist, hat sie uns um Hilfe gebeten.

Die vorgestellten Projekte sind nur wenige Beispiele unserer Arbeit. Sie können für diese und für andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

1.Aug 2012 11:03 · aktualisiert: 1.Aug 2012 11:08
KIN / S. Stein