Hilfsprojekte des Monats

Ausgewählte Beispiele unserer weltweiten Hilfe im Oktober

Gottesdienst in der Bunkerkirche

Gottesdienst in der Bunkerkirche.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie insbesondere um Ihre Gebetsunterstützung und Spende für die Christen in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Indonesien, Kolumbien, Mosambik und Peru.

Wahrhaft eine Untergrundkirche ist die katholische Gemeinde im Stadtviertel Dobrinja in Sarajewo, der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Die von den Franziskanern geleitete Pfarrei hat ihre Kirche und das Pfarrbüro in einem unterirdischen Bunker. Dort haben nur etwa 110 bis 150 Gläubige Platz. Andererseits sind viele nicht gekommen, weil die noch von den Ereignissen des Balkankrieges in den Neunzigerjahren traumatisierten Menschen den Bunker als bedrückend und beängstigend empfunden haben.

Dennoch wuchs die Gemeinde, so dass die Kirche im Bunker zu klein geworden ist. Mit dem Bau einer neuen Kirche und eines neuen Pfarrhauses ist bereits begonnen worden. Wir möchten die Gemeinde noch einmal unterstützen, damit die Gläubigen gerne und ohne Angst wieder Gottesdienst feiern können.

Auch die Klarissen im Kloster Magangue in Kolumbien benötigen eine neue Kapelle. Sie treffen sich derzeit in einem Gemeinschaftsraum, der für Anbetung oder heilige Messen ungeeignet ist. Außerdem kommen immer mehr Gläubige, um an den Gebeten und Gottesdiensten teilzunehmen.

In der Zwischenzeit ist ihr Kloster auch ein gern genutztes Exerzitienhaus. Allerdings gibt es dort keine Gästezimmer, so dass die Besucher in der Stadt unterkommen müssen. Da ihr Einkommen aus dem Verkauf von Handarbeiten oder Hostienbacken kaum ausreicht, haben die Schwestern uns um Hilfe gebeten.

Unter anderem mit Näharbeiten verdienen die Klarissen ihren Lebensunterhalt.

Unter anderem mit Näharbeiten verdienen die Klarissen ihren Lebensunterhalt.

Die Vinzentinerinnen in Rreshen im Norden Albaniens kümmern sich aufopferungsvoll um die Menschen in ihrer Stadt. Sie betreiben eine kleine Ambulanz und eine Suppenküche und kümmern sich um die Katechese.

Die Schwestern leben zwar in einem relativ neuen Haus, aber die Arbeiten am Gebäude wurden so schlecht ausgeführt, dass zum Beispiel Wasser eingedrungen ist. Eine Zimmerdecke ist teilweise bereits eingestürzt. Daher sind umfangreiche Renovierungen notwendig.

Auf der indonesischen Insel Sumba gibt es 24 Pfarreien und zwei neue Filialpfarreien. Diese haben wiederum Außenstellen, die zum Teil eine Stunde mit dem Motorrad von der Hauptkirche entfernt liegen. Viele Straßen sind nicht asphaltiert; in der Regenzeit sind sie matschig und rutschig.

Mit Autos kommt man dann nicht mehr durch, aber mit Motorrädern mit stärkeren Schutzblechen ist es leichter. Daher hat uns der Bischof um vier Motorräder gebeten, damit auch die Menschen in den Außenbezirken von Seelsorgern betreut werden können.

Seminaristen im Hörsaal.

Im Hörsaal des Priesterseminars in Arequipa / Peru.

Ein wichtiges Anliegen von KIRCHE IN NOT ist die gute Ausbildung von Priesteramtskandidaten. Fast jeder zehnte Seminarist weltweit wird durch unser Hilfswerk unterstützt.

In Peru fördern wir beispielsweise das Seminar in Arequipa. Dort studieren zurzeit 51 junge Männer aus vier Diözesen, um später als Priester tätig zu sein. Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass die Seminaristen weiterhin eine gute Ausbildung erhalten.

Pater Elia Ciscato, ein langjähriger Missionar in Mosambik, hat ein Buch über die Kultur der Volksgruppe der Makua geschrieben. Zum einen ist es ein wichtiges Instrument, das Missionaren dabei helfen kann, die Menschen besser zu verstehen, die sie betreuen. Zum anderen hilft es aber auch der Bevölkerung selbst, ihre Wurzeln wiederzufinden. KIRCHE IN NOT möchte einen Teil der Druckkosten mit Ihrer Hilfe übernehmen.

Die vorgestellten Projekte sind nur wenige Beispiele unserer Arbeit. Sie können für diese und für andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

1.Okt 2012 16:38 · aktualisiert: 22.Okt 2012 17:11
KIN / S. Stein