Hilfsprojekte des Monats

Ausgewählte Beispiele unserer weltweiten Hilfe im Februar

Im Studio von Radio Wa.

Im Studio von Radio Wa.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie vor allem um Ihre Gebetsunterstützung und Spende für die Christen in Ecuador, Kamerun, Libanon, Uganda und Weißrussland.

In Uganda unterstützen wir schon seit einigen Jahren den katholischen Sender „Radio Wa”. Das Programm ist sehr abwechslungsreich: Es gibt Kinderprogramme, Hörspiele zu sozialen Themen oder auch eine Sendung, die über die Gefahren von Hexerei aufklärt. Auch Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen werden übertragen.

Der kleine Radiosender ist bisher mehr als bescheiden untergebracht. Das Studio erinnert derzeit eher an eine Garage. Zwei Studios und eine Kabine sowie weitere Büroräume sollen neu eingerichtet werden, damit das Radio seine wertvolle Arbeit fortsetzen kann.

Eine der Hauptaufgaben von KIRCHE IN NOT ist die Unterstützung von Priesteramtskandidaten weltweit. In diesem Monat wollen wir unter anderem den Seminaristen des Ordens der „Missionare vom Unbefleckten Herzen Mariens” in der Ordensprovinz West- und Zentralafrika helfen. Derzeit sind es 42 junge Männer, denen wir eine gute Ausbildung ermöglichen möchten.

Gruppenfoto der Missionare mit Bischof.

Gruppenfoto der Missionare mit Bischof.

Sie werden nach ihrer Weihe unter anderem in Kamerun, Senegal und Mauretanien eingesetzt. In diesen Ländern müssen sie sich zum Teil in einem islamisch geprägten Umfeld behaupten. Daher ist eine gute Ausbildung wichtig, um die christlichen Gläubigen in den ihnen anvertrauten Gemeinden zu unterstützen.

Im Libanon leben die Karmeliterpatres ebenfalls in einer mehrheitlich muslimischen Gesellschaft. Der Orden hat sechs Klöster mit über 30 Mönchen. In der Nähe der syrischen Grenze gibt es ein geistliches Zentrum, in dem Besinnungstage und Exerzitien abgehalten werden.

Das Haus ist allerdings nicht ganz fertig: Es fehlen noch die Ausstattungen für die Küche und den Speisesaal. Unterstützen Sie die Karmeliterpatres, denn die finanziellen Mittel der Mönche für die Fertigstellung ihres Exerzitienhauses reichen nicht aus.

Auch die Kapuziner aus der weißrussischen Stadt Molodetschno haben sich an KIRCHE IN NOT gewandt. Sie engagieren sich für die Jugendarbeit und erteilen in Schulen, Kindergärten, Blindenschulen und Pfarreien Katechese. Diese Angebote werden sehr gut angenommen.

Eine Ordensschwester füttert ein behindertes Kind.

Eine Ordensschwester füttert ein behindertes Kind.

Die Kapelle, die für Gottesdienste und Aktivitäten errichtet wurde, ist mittlerweile zu klein. Daher wollen wir den Bau eines kleinen Klosters mit Pastoralzentrum unterstützen. Bisher ist nämlich auch für den Seelsorger nur ein kleiner Raum vorgesehen.

Auch die Schwestern der Ordensgemeinschaft der „Dienerinnen des Planes Gottes” im Erzbistum Guayaquil in Ecuador haben bisher noch kein eigenes Haus. Sie helfen armen, kranken und benachteiligten Menschen. In der Diözese Guayaquil kümmern sie sich hauptsächlich um Menschen mit Behinderung.

Die Schwestern bringen jedoch auch benachteiligen Jugendlichen lesen und schreiben bei und sind in der Glaubensweitergabe tätig. Sie führen Besinnungstage durch und helfen den Menschen auf dem Land mit Medikamenten und anderem, was sie benötigen. Da die Ordensfrauen selber kein eigenes Haus haben, indem sie wohnen und ihre zahlreichen Aktivitäten anbieten können, bitten sie uns um Hilfe.

Die vorgestellten Projekte sind nur wenige Beispiele unserer Arbeit. Sie können für diese und andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

5.Feb 2013 16:18 · aktualisiert: 11.Feb 2013 10:49
KIN / S. Stein