Tag sieben der Novene für Papst und Kirche

Dienstag, 19. Februar: Ich bin alle Tage bei euch – hl. Petrus Canisius (1521-1597)

Titelblatt des Novenen-Gebetsheftes von KIRCHE IN NOT.

Titelblatt des Novenen-Gebetsheftes von KIRCHE IN NOT.

Am Dienstag, dem 19. Februar setzen wir die Novene für den scheidenden Heiligen Vater und die Zukunft der Kirche fort. Beten Sie mit!

Die Texte sind dem Heft “Novene für den Heiligen Vater Papst Benedikt XVI.” entnommen. Dieses können Sie bei uns unentgeltlich als PDF-Dokument herunterladen oder unentgeltlich bestellen (1 Woche Lieferzeit).

Den Text zum aktuellen Tag der Novene finden Sie unten. Sie können ihn auch ausdrucken.

Ich bin alle Tage bei euch – hl. Petrus Canisius (1521-1597)

Der erste Jesuit aus deutschen Landen, später Katechet Deutschlands genannt, wurde im niederländischen Nimwegen geboren. Als Student der Kölner Universität trat er in Mainz in den Jesuitenorden ein und wurde drei Jahre später in Köln zum Priester geweiht. In der Zeit, in der der Glaube in den Ländern deutscher Sprache angesichts der Anziehungskraft der Reformation zu verlöschen schien, wurde Petrus Canisius vom hl. Ignatius von Loyola für das Apostolat in Deutschland bestimmt.

Nachdem Canisius den Apostolischen Segen von Papst Paul III. für seine Mission erhalten hatte, begab er sich in die Petersbasilika, um zu beten. In seinem Tagebuch beschrieb er, was an diesem Tag im Petersdom geschah:

„Darauf eröffnetest Du mir gleichsam das Herz Deines heiligsten Leibes, und es war mir, als ob ich es unmittelbar schauen dürfte. Und Du befahlst mir, aus jenem Quell zu trinken. Du hast mir ein dreifaches Gewand verheißen, das die Blöße meiner Seele zu bedecken vermöge, das Gewand von Friede, Liebe und Beharrlichkeit. Da fühlte ich überaus großen Herzenstrost und die Gegenwart Deiner Gnade … Du weißt es, o Herr, wie sehr und wie oft Du mir an jenem Tag Deutschland ans Herz gelegt hast.  Ich sollte fortfahren, für dieses Land besorgt zu sein, mich ganz dafür hingeben.“

Obwohl Petrus Canisius zu seinen Lebzeiten keine Wunder wirkte, geschahen doch durch ihn viele Bekehrungswunder und Tausende fanden zum Glaubensleben zurück – besonders durch den von ihm verfassten lebensnahen Katechismus, der die 200. Auflage erreichte. Petrus Canisius führte das Volk zum lebendigen Herzen des Erlösers in der hl. Eucharistie, zu „jenem höchsten und heiligsten Sakrament, über das hinaus die Kirche nichts Würdigeres, Wunderbareres, Wirksameres und Heilbringenderes hat. Das Wort Eucharistie bedeutet ‚gute Gnade‘ oder ‚Danksagung‘, weil sie als das herausragende und größte Geschenk Gottes die Quelle und den Urheber aller Gnade umfasst.“

Aus der Generalaudienz vom 9. Februar 2011 und aus F. Holböck, Das Allerheiligste und die Heiligen

Beten wir, dass wir als Volk Gottes stets mit lebendigem Glauben und in ehrfürchtiger Anbetung die heiligen Geheimnisse feiern und, umgewandelt durch den Leib und das Blut Christi, Zeugen der Liebe Gottes werden.

Vater unser …, Gegrüßet seist du, Maria …, Ehre sei dem Vater …

Vorsatz: Bereite dich heute gut auf die hl. Messe vor. Verweile nach der hl. Kommunion ein wenig länger als üblich bei der Danksagung, um Jesus in deinem Herzen anzubeten und ihm für alle Gnaden zu danken, die er dir geschenkt hat.

Weiteres Material zu Papst Benedikt XVI.

Beispiele unserer Hilfe

Heilige Messen

18.Feb 2013 17:26 · aktualisiert: 2.Apr 2013 16:06
KIN / T. Waitzmann