Habemus Papam!

KIRCHE IN NOT freut sich über die Wahl von Papst Franziskus

Papst Franziskus (Foto: Grzegorz Galazka).

Papst Franziskus (Foto: Grzegorz Galazka).

Mit Freude und Dankbarkeit begrüßt die päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT die Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst Franziskus. Die Geschäftsführerin des deutschen Zweiges von KIRCHE IN NOT, Karin Maria Fenbert, sagte in einer ersten Reaktion:

„Der Name ,Franziskus‘ hat mir sofort gefallen. Franziskus wird auch der seraphische Heilige genannt, der Christus Ähnliche. Unser Hilfswerk stand von Anfang an den jeweiligen Päpsten nahe. Wir werden auch Papst Franziskus in seinen Aufgaben unterstützen und versprechen ihm Treue und Gehorsam.

Besonders freut mich, dass er Deutschland kennt. Außerdem finde ich den Tag seiner Wahl sehr bedeutsam: an einem Fatimatag, nämlich an einem Dreizehnten, in einem Fatimajahr; dazu bildet das Datum 13.03.2013 auch noch in der Quersumme Fatima ab.”

Mit Blick auf den Weltjugendtag, der im Juli in Rio de Janeiro stattfinden wird, sagte Fenbert, dass der neue Pontifex sicherlich begeistert von den südamerikanischen Gläubigen empfangen werden werde, da er quasi einer von ihnen sei. Sie freue sich schon jetzt auf die Fernsehbilder mit gelebter Lebens- und Glaubensfreude Hunderttausender Pilgerinnen und Pilger.

In einem der kürzesten Konklave der Geschichte hat die Kardinalsversammlung am 13. März Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst gewählt. Der 76-jährige Argentinier war bisher Erzbischof von Buenos Aires. Er wählte sich als Papstnamen Franziskus.

Zehntausende Menschen jubelten auf dem Petersplatz in Rom, als sich der neue Pontifex auf der Loggia zeigte und die Menschen begrüßte und segnete. Mit Franziskus ist zum ersten Mal ein Papst aus Lateinamerika und ein Mitglied des Jesuitenordens zum Papst gewählt worden.

KIRCHE IN NOT ist seit über 50 Jahren in den Ländern Lateinamerikas tätig. Von den rund 40 Millionen Einwohnern Argentiniens, dem Heimatland des Papstes, sind über 90 Prozent Christen. Der Anteil der Katholiken liegt bei 86 Prozent. Im Jahr 2011 hat KIRCHE IN NOT in Argentinienmit über 800.000 Euro viele pastorale Projekte gefördert.

Zur Person: Jorge Mario Bergoglio

Jorge Mario Bergoglio kam am 17. Dezember 1936 als Sohn italienischer Einwanderer in Buenos Aires zur Welt. Nach seinem Abschluss als Chemietechniker trat er 1958 in den Jesuitenorden ein. Nach seiner Priesterweihe 1969 ging er für ein Jahr nach Spanien. 1973 wurde er Provinzial der Jesuiten in Argentinien und war als Novizenmeister und Dozent an der Hochschule von San Miguel tätig. Von 1980 bis 1986 war er dort auch Rektor.

Mitte der Achtzigerjahre kam er für einige Monate nach Deutschland, um ein Dissertationsprojekt an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main vorzubereiten. Nach seiner Rückkehr nach Argentinien war er als geistlicher Begleiter in Cordoba tätig.

1992 wurde er Weihbischof und 1998 Erzbischof im Erzbistum Buenos Aires. 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt.

 

14.Mrz 2013 09:25 · aktualisiert: 19.Mrz 2013 08:51
KIN / S. Stein