Über 90 Millionen Euro Spenden

Jahresbericht 2012 von KIRCHE IN NOT weist neuen Rekord aus

Jugendliche aus Sarajewo freuen sich auf ihr neues Jugendzentrum.

Jugendliche aus Sarajewo freuen sich auf ihr neues Jugendzentrum, das mit Unterstützung von KIRCHE IN NOT gebaut wird.

Unser Hilfswerk hat im Jahr 2012 erstmals seit seinem Bestehen mehr als 90 Millionen Euro Spenden erhalten.

Demnach hat KIRCHE IN NOT im vergangenen Jahr von seinen Unterstützern aus 19 Ländern weltweit über 90,7 Millionen Euro erhalten. Das sind über 8,6 Millionen Euro mehr als noch 2011.

Die zur Verfügung stehenden Mittel hat KIRCHE IN NOT in etwa 5000 pastorale Projekte in 140 Länder weitergeleitet.

Der größte Teil der Hilfsgelder floss mit 27,9 Prozent in vielfältige Bauprojekte an Kirchen, Klöstern und Gemeindezentren in aller Welt. Darüber hinaus haben Mess-Stipendien und andere Existenzhilfen für Priester und Ordensleute den zweitgrößten Anteil von zusammen 18,9 Prozent ausgemacht.

Weitere traditionelle Schwerpunkte des Hilfswerks sind die theologische Ausbildung von Seelsorgern weltweit (10,6 Prozent) und Hilfen bei der täglichen pastoralen Arbeit in den Gemeinden (12,1 Prozent). Auch die Unterstützung von katholischen Radio- und Fernsehstationen wurde im Etat von 2012 mit 8,3 Prozent auf hohem Niveau beibehalten.

Klosteranlage in Jordhig.

Das Karmelitenkloster in Jordhig / Indien. Dank der Wohltäter von KIRCHE IN NOT konnte die Anlage im Jahr 2012 umfangreich renoviert werden, insbesondere die Kapelle, das Dach, die das Kloster umgebende Mauer und die Elektroleitungen.

Die Hilfen von KIRCHE IN NOT kamen im vergangenen Jahr pastoralen Projekten in 140 Ländern auf vier Kontinenten zugute. Finanziell am stärksten unterstützt wurde die wachsende Kirche in Indien (4,1 Millionen Euro), Brasilien und der Ukraine (jeweils 3,8 Millionen Euro) sowie in Russland (zwei Millionen Euro).

Unter jenen Staaten, in denen die Katholiken unter größeren staatlichen Einschränkungen oder Krisensituationen leiden, haben die Demokratischen Republik Kongo (knapp 2,2 Millionen Euro) und Vietnam (1,2 Millionen Euro) 2012 am meisten erhalten. Weitere Krisenländer, in denen KIRCHE IN NOT umfassend tätig war, waren Pakistan, Myanmar (Birma), der Irak, Haiti und der Sudan.

Wir danken allen Wohltätern für die umfassenden Spenden und die Treue zu unserem Hilfswerk.

KIN / S. Stein