Hilfsprojekte des Monats

Beispiele unserer weltweiten Hilfe

Bei einer Wanderung.

Bei einer Wanderung mit den Schwestern vom Guten Hirten.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie insbesondere um Ihre Gebetsunterstützung und Spende für die Christen in Burkina Faso, Israel, Kuba, im Libanon, in Ruanda und Rumänien.

Seit über dreißig Jahren kümmern sich die Schwestern vom Guten Hirten in Sehaile im Libanon um Mädchen, die aus zerrütteten Familien stammen. Viele von ihnen sind Opfer von körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. Einige stammen aus Ländern, in denen ihre Eltern keine Zukunft mehr gesehen haben, und in den Libanon flüchteten.

Die Schwestern kümmern sich liebevoll und intensiv um die Mädchen zwischen sechs und 18 Jahren. Sie helfen ihnen bei Schwierigkeiten in der Schule und bei sozialen Problemen. Die Ordensfrauen müssen jedoch auch für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen. Doch durch die intensive Betreuung der Mädchen ist das nicht immer einfach. Helfen Sie den Schwestern mit Ihrer Spende.

Gruppenfoto der Novizinnen der Gemeinschaft der Schwestern von der Verkündigung.

Gruppenfoto der Novizinnen der Gemeinschaft der Schwestern von der Verkündigung aus Burkina Faso.

Auch in Burkina Faso wollen wir in diesem Monat Ordensschwestern unterstützen. Die Schwestern von der Verkündigung aus Bobo-Dioulasso kümmern sich dort vor allem um die Katechese und die Jugendarbeit in den Diözesen und Pfarreien.

Derzeit gibt es 14 Novizinnen, die der Gemeinschaft beitreten wollen. Die Ausbildung der jungen Frauen dauert drei Jahre. Doch die junge Kongregation in einem der ärmsten Länder der Welt ist auf Unterstützung angewiesen. Daher bittet sie um Hilfe bei der Ausbildung der Novizinnen.

In Kuba sind nach 50 Jahren atheistischer Regierung kleine Schritte der Erleichterung für die Kirche zu erkennen. Viele Gläubige trauen sich, ihren Glauben offener zu leben. Dazu haben sicherlich die Besuche der früheren Päpste Johannes Paul II. (1998) und Benedikt XVI. (2012) und die Wallfahrt einer Replik Unserer Lieben Frau von El Cobre durch alle Diözesen des Landes beigetragen.

Ein Kind aus Kuba liest in der Kinderbibel von KIRCHE IN NOT.

Ein Kind aus Kuba liest in der Kinderbibel von KIRCHE IN NOT.

Allerdings ist vor allem die jüngere Generation ohne Religionsunterricht aufgewachsen; für Kinder fehlen katechetische Bücher. Daher wollen wir 50 000 Kinderbibeln „Gott spricht zu seinen Kindern” für die Kleinen auf der Karibikinsel ermöglichen.

In der israelischen Metropole Tel Aviv soll ein Pastoralzentrum entstehen, denn bisher gibt es in der Stadt noch keine katholische Präsenz. Gottesdienste finden beispielsweise in einem angemieteten Bunker statt. Dabei leben in Tel Aviv viele arabisch- und hebräischsprachige Katholiken sowie Zigtausende katholische Migranten.

Ziel ist es, ein Zentrum für Gottesdienste, Katechese, Vorbereitung auf die Sakramente und Kurse für Erwachsenenbildung zu errichten. In dem Haus sollen zukünftig auch eine Schwesterngemeinschaft unterkommen, die bereits in der Migrantenseelsorge tätig ist, sowie Kapellen, Mehrzweck- und Klassenräume entstehen. Für dieses Projekt bitten wir Sie um Unterstützung.

In diesem Monat wollen wir auch Bauprojekte in zwei Marienheiligtümern fördern, in Afrika und in Südosteuropa. Einer der bekanntesten Wallfahrtsorte Afrikas ist Kibeho in Ruanda. Dorthin pilgern die Menschen von weither, oft sind sie mehrere Tage unterwegs. Die Wallfahrer erhoffen sich Hilfe und Beistand von der Muttergottes.

Das Heiligtum wird von den Pallottinerinnen betreut. Sie leben in Kibeho in einem Kloster, in dem sie auch Pilger aufnehmen. Doch in der Zwischenzeit kommen immer mehr Menschen in den Wallfahrtsort, so dass viele draußen übernachten müssen. Mit Ihrer Hilfe möchten wir das Kloster erweitern, damit weitere 60 Personen untergebracht werden können.

Die Wallfahrtskirche Maria Radna in Rumänien.

Die Wallfahrtskirche Maria Radna in Rumänien.

Für viele rumänische Katholiken ist eine Wallfahrt zum Gnadenbild in Maria Radna das wichtigste Glaubensereignis des Jahres. Seit über 300 Jahren pilgern die Menschen in die Barockkirche, wo die Muttergottes vom Berge Karmel verehrt wird. Maria Radna ist quasi ein nationales Heiligtum wie Fatima in Portugal oder Tschenstochau in Polen. Täglich kommen 200 Plilger.

Die Kirche muss allerdings dringend renoviert werden. Zwar gibt es Zuschüsse der Europäischen Union, weil sie in Maria Radna ein Projekt der Regionalentwicklung sieht. Aber die Diözese muss einen großen Eigenanteil zahlen und sich um die rein pastoralen Aspekte kümmern. Doch Pfarrei und Bistum sind zu arm, um diese Kosten alleine zu stemmen, und bitten daher um Unterstützung.

Diese vorgestellten Projekte sind nur wenige Beispiele unserer weltweiten Arbeit. Sie können für diese und andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

21.Sep 2013 12:32 · aktualisiert: 8.Okt 2013 16:24
KIN / S. Stein