Hilfsprojekte des Monats

Einige Beispiele unserer weltweiten Hilfe 

Unser Hilfswerk unterstützt die Ausbildung der Novizinnen.

Novizinnen bei den Hausaufgaben.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie insbesondere um Ihre Gebetsunterstützung und Spende für die Christen in Brasilien, Pakistan, Papua-Neuguinea, Tansania, in der Tschechischen Republik und in der Ukraine.

In Brasilien kümmern sich die Schwestern der Kongregation „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ um Waisenkinder und alte Menschen. Sie helfen aber auch Familien und Schulen und unterstützen Priester in der Pfarrei.

Derzeit gibt es zwölf Novizinnen in der noch jungen Gemeinschaft. Da der Orden nur über wenige finanzielle Mittel verfügt, unterstützt unser Hilfswerk die Ausbildung der Novizinnen regelmäßig. Auch in diesem Jahr möchten wir gerne mit Ihrer Hilfe den jungen Frauen eine Ausbildung ermöglichen.

Auch in anderen Teilen der Welt bitten uns Ordensfrauen um Unterstützung. So erhielten wir eine dringende Bitte von den Salesianerinnen in der ukrainischen Hafenstadt Odessa. Sie kümmern sich dort insbesondere um die pastorale Jugendarbeit und Katechese.

Sie leben in einer alten Wohnung. Die Schwestern haben sie zwar kürzlich gestrichen, aber an der Bausubstanz konnten sie wegen Geldmangels nichts machen. Allerdings ist eine Renovierung der Wohnung dringend notwendig. Helfen Sie den Schwestern mir Ihrer Spende.

Baustelle des Pfarrhauses in Kimara.

Baustelle des Pfarrhauses in Kimara.

Ebenfalls renovierungsbedürftig ist ein Pfarrhaus in Kimara in Tansania. Die Claretiner, die dort die Pfarrei leiten, leben unter sehr provisorischen Verhältnissen: Es gibt kein fließendes Wasser, Katechesen finden in der Kirche statt, Plätze für Besucher der Claretiner gibt es nicht. Die momentane Unterbringung ist nicht sicher, denn es kommt immer wieder zu Raubüberfällen.

Damit sich diese Situation ändert, haben sich die Clarentiner an KIRCHE IN NOT gewandt, damit die Gemeinde endlich ein massives Pfarrhaus erhält. Die jungen Menschen in der Pfarrei sind sehr engagiert und werden beim Bau des Hauses helfen. Sie sind den Ordensmännern für ihre Arbeit sehr dankbar und möchten daher den Claretinern etwas zurückgeben.

Das Kloster der Karmeliten in Prag ist für die Region ein geistliches Zentrum geworden. In der Zeit des kommunistischen Regimes wurde das Kloster enteignet und zweckentfremdet. Es war Gefängnis und Werkstatt, der Klostergarten diente als Schießübungs- und Schuttabladeplatz.

Nach der Wende bauten die Ordensmänner das Kloster nach und nach wieder auf. Heute, zwanzig Jahre später, ist es fast fertig. Es fehlen zum Beispiel noch Stühle für Gottesdienstbesucher. Bisher wurden Stühle aus anderen Klosterräumen in die Kirche getragen und wieder zurückgebracht. Diesen Zustand wollen wir gerne mit Ihrer Unterstützung ändern.

Gottesdienst in der Diözese Port Moresby.

Gottesdienst in der Diözese Port Moresby (Papua-Neuguinea).

In Pakistan möchten wir in diesem Monat insbesondere die Pfarrei Gojra unterstützen. Sie geriet 2009 mit einem traurigen Ereignis in die Schlagzeilen. Militante Islamistengruppen brannten über 100 Häuser von Christen nieder, es gab einige Tote. Zwar ist die Lage heute ruhig, aber das mag unter dem Polizeischutz für das Pfarrhaus, die Kirche und das Schwesternkloster liegen.

Der Pfarrer von Gojra kümmert sich um mehrere verstreut liegende Gemeinden. Sie liegen zum Teil über 60 Kilometer auseinander. Bisher fährt er mit einem alten Moped in diese Gemeinden. Wir möchten ihm ein Auto ermöglichen, damit er schneller und sicherer die Gläubigen besuchen kann.

In der Erzdiözese Port Moresby in Papua-Neuguinea fördern wir ein dreijähriges Pastoralprogramm, das der Erzbischof John Ribat eingeführt hat. Ziel ist es, den Zusammenhalt im Bistum, die Verbundenheit unter den Gläubigen und Priestern und zwischen den Gemeinden und Seelsorgeeinheiten zu stärken.

Dazu treffen sich die Priester des Bistums regelmäßig, um sich über die Herausforderungen ihrer pastoralen Arbeit auszutauschen. Diese Arbeit ist bereits sehr fruchtbar, denn es gibt derweil einen medizinischen Freiwilligendienst und einen Koordinator, der sich um die Verkündigung und den Religionsunterricht in den Schulen kümmert. Unterstützen Sie diese Initiative mit Ihrer Spende.

Diese vorgestellten Projekte sind nur wenige Beispiele unserer weltweiten Arbeit. Sie können für diese und andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

18.Okt 2013 13:32 · aktualisiert: 6.Nov 2013 12:51
KIN / S. Stein