Erlebnisreiche Tage

Rückblick auf die internationale Wallfahrt von KIRCHE IN NOT nach Rom

Papst Franziskus grüßt die Menschen auf dem Petersplatz.

Papst Franziskus auf dem Petersplatz.

Anlässlich des 100. Geburtsjahres von Pater Werenfried van Straaten hatte KIRCHE IN NOT vom 1. bis 5. Oktober zu einer internationalen Wallfahrt nach Rom eingeladen. Über 600 Wohltäter aus aller Welt sind diesem Ruf gefolgt!

Die deutsche Reisegruppe war mit über 70 Wohltätern und Mitarbeitern von KIRCHE IN NOT in die „Ewige Stadt“ aufgebrochen. Ein straffes Programm erwartete uns.

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Darum empfahl uns Bischof Savio Hon Tai-Fai in seiner Predigt während des Eröffnungsgottesdiensts in der Lateranbasilika, den „geistlichen Aufzug“ zu nehmen, den die heilige Therese von Lisieux mit ihrem „kleinen Weg“ beschrieben hat: kindliche Sehnsucht nach Gott und Offenheit für seine Gnade.

Unser kindliches Vertrauen in die himmlische und irdische Reiseleitung wurde tags darauf mit strahlendem Sonnenschein und „Ehrenplätzen“ ganz vorne bei der Papstaudienz auf dem Petersplatz belohnt. Nur wenige Meter an unserer Pilgergruppe fuhr der Heilige Vater vorbei und segnete uns ebenso wie alle daheimgebliebenen Wohltäter von KIRCHE IN NOT.

In seiner Ansprache ermutigte uns Papst Franziskus, uns vom Heiligen Geistes leiten zu lassen: „Fürchte Dich nicht vor der Heiligkeit“, rief er uns zu. „Fürchte Dich nicht, nach oben zu streben, dich von Gott läutern und lieben zu lassen.“

Das Kloster Sacro Speco.

Das Kloster Sacro Speco.

„Nach oben“ strebten wir nach der Audienz im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir fuhren mit dem Bus hinauf in die Berge in das Benediktinerkloster Sacro Speco. Dort hatte der heilige Benedikt seinen geistlichen Weg begonnen. Drei Jahre lebte er nahe des Bergdorfs Subiaco in einer Höhle als Einsiedler.

Nach dieser Zeit gründete er kleine Klostergemeinschaften rund um den kleinen Ort, der daher als Geburtsort der Mönchsregel des heiligen Benedikts, der „Regula Benedicti“, gelten kann. Über all das berichtete uns vor Ort der Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke, der zum krönenden Abschluss des Tages mit uns auch noch eine heilige Messe in Sacro Speco feierte.

Am dritten Tag der Wallfahrt nahmen wir den Vatikan genauer in Augenschein und wurden durch die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle, die Vatikanischen Gärten und den Petersdom geführt. Nach diesem kunsthistorisch geprägten Vormittag stand ein vierstündiger Gebetsnachmittag in der Papstbasilika St. Paul vor den Mauern mit Kreuzweg, Anbetung und heiliger Messe auf dem Programm.

Zum Abschluss der Wallfahrt gab es einen Gottesdienst im Petersdom mit Kurt Kardinal Koch.

Zum Abschluss der Wallfahrt gab es einen Gottesdienst im Petersdom mit Kurt Kardinal Koch.

Hauptzelebrant war der Stiftungspräsident von KIRCHE IN NOT, Mauro Kardinal Piacenza. In seiner Predigt am Grab des Völkerapostels Paulus betonte er die Mission unseres Werkes „mit Gebeten und Werken die laizistischen und antichristlichen Strömungen“ im Westen einzudämmen. Das geschehe unter anderem durch „die Ausbildung von Priestern und die Verkündigung des Evangeliums, damit Christus immer bekannter und geliebt wird“.

Tags darauf gaben uns „Insider“ des Vatikans einen Einblick in ihre Arbeit. Höhepunkt war ein ausführliches Gespräch mit dem Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, der uns vor der „Gender-Ideologie“ als „größte Bedrohung für die christliche Lehre“ warnte.

Den krönenden Abschluss fand unsere Wallfahrt am Freitagabend mit einem internationalen Gottesdienst aller KIRCHE-IN-NOT-Pilger im Petersdom. Kurt Kardinal Koch sprach uns in seiner Predigt aus dem Herzen, als er Gott für all das Gute dankte, „das er im Leben des Speckpaters und durch sein Werk wirken konnte“.

Wir danken allen Teilnehmern für eine gelungene Wallfahrt und sagen allen Daheimgebliebenen ein „Vergelt’s Gott“ für das begleitende Gebet!

23.Okt 2013 09:50 · aktualisiert: 23.Okt 2013 12:24
KIN / S. Stein