Hilfsprojekte des Monats

Ausgewählte Beispiele unserer weltweiten Hilfe im Januar

Im Zentrum „Carmen Kisito“ in Dedougou werden junge Mütter und ihre Kinder betreut.

Im Zentrum „Carmen Kisito“ in Dedougou werden junge Mütter und ihre Kinder betreut.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie insbesondere um Ihre Gebetsunterstützung und Spende für die Christen in Armenien, Burkina Faso, Russland und Ukraine.

In der Stadt Dedougou im westafrikanischen Burkina Faso hat die katholische Kirche ein Zentrum für schwangere Mädchen und junge Mütter eingerichtet. Ihnen wird dort nicht nur seelsorglich und materiell geholfen, sondern sie können auch einen Beruf erlernen.

Die Zahl der jungen, alleinerziehenden Mütter steigt in dem Land. Oft werden sie von den Partnern im Stich gelassen. Auch die Eltern des Mädchens kümmern sich in der Regel nicht um sie und setzen die Tochter vor die Tür. Umso wichtiger ist die Arbeit des Zentrums in Dedougou, wohin sich junge Frauen wenden können.

In diesem Monat zeigen einige unserer Projektbeispiele, wie wertvoll eine gute Priesterausbildung ist. Statistisch gesehen wird jeder elfte Priesteranwärter weltweit von KIRCHE IN NOT gefördert.

Studenten versammeln sich zum Gebet in der Kapelle des Priesterseminars in Ternopil.

Studenten versammeln sich zum Gebet in der Kapelle des Priesterseminars in Ternopil.

So zum Beispiel auch in der Ukraine. In der Stadt Ternopil unterstützen wir jedes Jahr die Ausbildung der Studenten im griechisch-katholischen Seminar. Insgesamt bereiten sich 143 junge Männer auf die Weihe vor.

Sie erhalten dort eine gute akademische Ausbildung. Durch Praktika lernen sie außerdem die unterschiedlichen Bereiche der Seelsorge sowie das Leben und die Herausforderungen der Menschen kennen. Vor allem kümmern sie sich um Kinder und Jugendliche, um ihnen Jesus Christus näherzubringen.

Auch in Russland wollen wir in diesem Monat ein Priesterseminar unterstützen. Die Studenten im Seminar von Stawropol im Kaukasus sammeln neben ihrer akademischen und geistlichen Ausbildung praktische Erfahrungen in der Seelsorge, indem sie zum Beispiel alte und behinderte Menschen besuchen.

Der Rektor dieses orthodoxen Seminars hat sich an KIRCHE IN NOT gewandt, denn er möchte die Bibliothek ergänzen und wichtige Bücher anschaffen. Unter anderem sollen Werke aus der katholischen Theologie und aus der Islamkunde hinzukommen. Besonders in der Kaukasusregion wird der muslimische Einfluss stärker; es ist auch bereits eine Radikalisierung festzustellen. Ermöglichen Sie den Studenten eine gute Ausbildung mit Ihrer Spende.

Seminaristen in der Bibliothek. Mit Unterstützung von KIRCHE IN NOT sollen neue Bücher angeschafft werden.

Seminaristen in der Bibliothek. Mit Unterstützung von KIRCHE IN NOT sollen neue Bücher angeschafft werden.

Selbst nach dem Theologiestudium ist die Existenz für viele Priester noch nicht gesichert. In vielen Ländern auf der Welt sind Mess-Stipendien das einzige Einkommen, das Priester haben. Auch für die Seelsorger in der armenisch-katholischen Kirche ist das der Fall.

Der Erzbischof für Armenien, Georgien und Russland hat unser Hilfswerk um Unterstützung gebeten. „Wenn wir jetzt keine Hilfe von Ihnen erhalten, riskieren wir unsere Mission in diesen Ländern“, schreibt er in einem Brief an KIRCHE IN NOT. Wir wollen ihm Mess-Intentionen der Wohltäter weitergeben, damit die armenisch-katholischen Priester weiter tätig sein können.

Die vorgestellten Projekte sind nur wenige Beispiele unserer Arbeit. Sie können für diese und für andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

KIN / S. Stein