In alle Winkel des Kontinents

Unterstützen Sie einen in ganz Afrika tätigen Familienverband

Christine du Coudray, Afrika-Referentin bei KIRCHE IN NOT.

Christine du Coudray, Afrika-Referentin bei KIRCHE IN NOT.

Der Afrikanische Verband von Organisationen für die Familie (FAAF), gegründet auf Anregung von Papst Johannes Paul II., hat innerhalb von zwölf Jahren mehr als eine Million Menschen geholfen, die Lehre der Kirche über Ehe und Familie besser zu leben.

Kirche in Not unterstützt die FAAF. Christine du Coudray, Leiterin der Afrika-Abteilung des Hilfswerks, begleitete die Förderung des Verbands von Anfang an.

Warum unterstützt Kirche in Not die FAAF?
Die Kirche und die Gesellschaft in Afrika haben die Arbeit der FAAF nötig. Auf der ersten Afrika-Synode von 1994 hat Papst Johannes Paul II. in der Vollversammlung vor den Gefahren gewarnt, die von internationalen Tagungen und Ideologien wie dem Feminismus und der Gendertheorie ausgingen, die die natürliche Familie aus Vater, Mutter und Kindern zu zerstören drohen.

Es waren prophetische Worte. In der Folge haben sich kleinere Vereinigungen zum Schutz des Lebens und der Familie zusammengefunden und gemeinsam mit dem „Institut Johannes Paul II. für die Familie” in Cotonou/Benin die FAAF gegründet. Sie waren mittellos. Nur Kirche in Not stand ihnen bei. Wie David gegen Goliath kämpfte die FAAF jahrelang gegen die familienzerstörenden und abtreibungsfördernden Tendenzen der Vereinten Nationen und anderer internationaler Großorganisationen.

Junge Familienmütter bei einem FAAF-Kurs.

Junge Familienmütter bei einem FAAF-Kurs.

Ist David etwas größer geworden?
Ja. Dank der Hilfe unserer Wohltäter arbeitet die FAAF heute in 22 Ländern mit 34 Organisationen zusammen. 141 Experten-und Diözesangruppen haben allein im vergangenen Jahr fast eine Million meist junge Paare über Familienwerte unterrichtet und weitere 21 000 Ehepaare konkret in natürlicher Familienplanung ausgebildet. Aber das sind nur Zahlen.

Der wirkliche Erfolg liegt darin, dass durch die FAAF Millionen Menschen eine respektvolle Haltung zum Leben und zur Sexualität leben und als Glück erfahren. Vor allem junge Paare, aber auch Jugendliche lernen zu Zehntausenden trotz der massiven Einflüsse einer menschenverachtenden und konsumorientierten Wegwerfgesellschaft, dass Treue und gegenseitige Achtung und wahre Liebe gelebt werden können und glücklich machen. Diese Einstellung ist die beste Prävention gegen Aids.

Wer unterstützt die FAAF?
Bis jetzt nur Kirche in Not. Wir haben in den Jahren seit der Gründung 4,7 Millionen Euro für zahlreiche Projekte ausgegeben. Aber das sind weniger als fünf Euro dafür, dass ein Mensch eine partnerschaftliche Liebe leben darf, wie sie Gott gefällt.

Wir hoffen sehr, dass demnächst andere Organisationen mithelfen. Denn man braucht viel Lehrmaterialien, Broschüren, Handbücher, kleine Filme. Zudem müssen die Expertenteams reisen. Die Nachfrage ist groß, das Wachstum der FAAF enorm und die Kirche in Afrika ist treu, aber arm.

Junge Mutter mit ihrem Kind (Foto: Heinz-J. Ripka).

Junge Mutter mit Kind (Foto: Heinz-J. Ripka).

Wie geht es weiter?
Ich setze viel Hoffnung in die Synode für die Familie im Herbst in Rom. Sie wird einen starken Akzent auf die Theologie des Leibes von Johannes Paul II. setzen. Das wird der FAAF Auftrieb geben. Der jetzige Vorsitzende der afrikanischen Bischofskonferenzen, Erzbischof Gabriel Mbilingi aus Angola, und der Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum”, Robert Kardinal Sarah, sehen in der FAAF eine Achse der Zukunft für Afrika.

Denn mit ihrer überdiözesanen Infrastruktur können menschliche Tugenden wie Solidarität, Treue, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft in alle Winkel des Kontinents getragen werden. Sie ist eine Achse der Liebe. Und ich hoffe natürlich, dass unsere Wohltäter weiter so großzügig sind, um dieses Werk der Liebe weiter aufblühen zu lassen.

 

So können Sie helfen

Schlagworte:
Afrika · Benin · Christine du Coudray · Cotonou · FAAF · Familie · Frauen
12.Mrz 2014 09:32 · aktualisiert: 2.Mai 2016 20:46
KIN / S. Stein