„In der Großzügigkeit nicht nachlassen”

Kardinal Maradiaga dankt KIN-Wohltätern für Unterstützung syrischer Flüchtlinge

Oscar Kardinal Rodriguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa.

Oscar Kardinal Rodriguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa.

Der Präsident von Caritas Internationalis, Oscar Kardinal Rodriguez Maradiaga, hat allen Spendern von KIRCHE IN NOT für deren Unterstützung von syrischen Flüchtlingen gedankt. „Ich ermutige alle Wohltäter von KIRCHE IN NOT, in ihrer Großzügigkeit nicht nachzulassen. Selbst ein kleiner Betrag hilft jenen, die leiden.“

Angesichts des Besuchs von Papst Franziskus im Nahen Osten erwartet Kardinal Maradiaga mehr internationale Aufmerksamkeit für die syrische Flüchtlingskrise.

,„Die Botschaften des Papstes in dieser Frage sind sehr klar und kommen ohne Umschweife zur Sache. Die dem Besuch geschenkte Medienaufmerksamkeit wird das international neu ins Gedächtnis rufen“, erklärte der Erzbischof von Tegucigalpa (Honduras) gegenüber KIRCHE IN NOT.

Kardinal Maradiaga äußerte sich anlässlich einer Tagung von Caritasdirektoren in Amman (Jordanien). Dabei traf er auch mit syrischen Flüchtlingsfamilien zusammen, die Papst Franziskus am 24. Mai an der Stelle treffen werden, wo Christus getauft wurde.

KIRCHE IN NOT unterstützt die Versorgung syrischer Flüchtlinge in Jordanien.

KIRCHE IN NOT unterstützt die Versorgung syrischer Flüchtlinge in Jordanien.

„Normalerweise tagen wir in Rom. Durch die Verlegung nach Jordanien unterstützen wir die syrischen Flüchtlinge, die so viel leiden. Angesichts von mehr als drei Jahren Krieg darf die Welt nicht gleichgültig bleiben“, so der Kardinal.

„Es wird zu wenig getan, um die humanitäre Krise in Syrien zu lösen. Wir wollen die Aufmerksamkeit wieder auf Syrien lenken. Für gewöhnlich reagiert die internationale Gemeinschaft sehr positiv, wenn eine Krise beginnt. Aber dann stellt sich oft eine Ermüdung ein. Eine Krise von solchem Ausmaß kann aber nicht in ein paar Monaten gelöst werden“, betonte Maradiaga weiter.

Der Kardinal hob hervor, dass das humanitäre Engagement der katholischen Kirche dazu beitrage, die Beziehungen von Muslimen und Christen im Nahen Osten zu verbessern. „Es gibt den Willen zur Zusammenarbeit. Feindseligkeit und Opposition nehmen ab.“

Flüchtlinge stehen an für einen Teller Suppe.

Flüchtlinge stehen an für einen Teller Suppe.

Seit Beginn des Krieges im März 2011 hat KIRCHE IN NOT Gesamthilfen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro für die Menschen in Syrien und für syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern weitergeleitet. Allein 2014 wurden Kriegsopfer und Flüchtlinge aus Syrien mit bisher insgesamt 634.000 Euro Nothilfe unterstützt.

KIRCHE IN NOT bittet um Spenden für die Arbeit der Kirche in Syrien. Spenden Sie einfach und bequem online oder auf folgendes Konto:
KIRCHE IN NOT
Kontonummer: 215 20 02
BLZ: 750 903 00
LIGA Bank München

IBAN: DE63750903000002152002
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe Syrien

So können Sie den Christen im Nahen Osten helfen:

Gebet für den Nahen Osten

Ikone “Lasst die Kinder zu mir kommen” in Assiut/Oberägypten.

Ikone “Lasst die Kinder zu mir kommen” in Assiut/Oberägypten.

Gott, unser Vater, hab Erbarmen mit dem Nahen Osten.

Deine treuen Diener – jung und alt – sind aufgerufen, Christus zu bezeugen. Mögen sie in dieser aufregenden Zeit gestärkt werden, indem sie deinem geliebten Sohn nachfolgen, der in jener Zeit in ihrer jetzigen Heimat tätig war.

In Gemeinschaft mit unserem Papst beten wir, dass Christen im Nahen Osten ihren Glauben in völliger Freiheit leben können. Ermutige sie, als Werkzeug des Friedens und der Versöhnung zu handeln – vereint mit allen Bürgern in ihren Ländern.

Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

(Gebet von Antonios Kardinal Naguib von Alexandrien / Ägypten für KIRCHE IN NOT)

Diesen Text mit der Ikonenabbildung können Sie unentgeltlich als Gebetsblatt bei uns bestellen – entweder bequem in unserem Bestelldienst oder bei:
KIRCHE IN NOT
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81545 München
Telefon: 089 – 64 24 888-0
Fax: 089 – 64 24 888 50
E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

22.Mai 2014 10:03 · aktualisiert: 23.Mai 2014 15:37
KIN / S. Stein