Unsere Projekte in Teilnehmerländern der Fußball-WM 2014

Kirche der Einheit und des Friedens

Unterstützen Sie ein Projekt im Fußball-WM-Austragungsort Fortaleza

Schwester Deborah und Pater Paulo von der Gemeinschaft „Oasis da Paz”.

Schwester Deborah und Pater Paulo von der Gemeinschaft „Oasis da Paz”.

Kann ein friedliches Zusammenleben gelingen, wenn beinahe zwei Dutzend verschiedene Gemeinschaften unter einem Dach leben? Im CEU (Condomínio Espiritual Uirapuru) wird die Einheit gelebt.

CEU ist nicht nur die Abkürzung des Zentrums, sondern céu bedeutet auf Portugiesisch „Himmel”. Uirapuru ist ein Vogel, der in der Region zu Hause ist.

Hier im Herzen der nordostbrasilianischen Stadt Fortaleza bereichern sich 20 katholische Orden und neue geistliche Gemeinschaften, wie zum Beispiel der Karmel, die Gemeinschaft „Shalom“, die „Fazenda da Esperança“, „Obra de Maria“ oder „Oasis de Paz“ gegenseitig mit ihren spezifischen Charismen. Ihr Zentrum ist Gott selbst.

Das CEU hat eine enorme geistliche Ausstrahlung, ihm hat aber noch ein Ort der Versammlung und des Gebets für alle gefehlt. Das soll sich nun ändern. In der Mitte des 110 Hektar großen Grundstücks entsteht eine Kirche – nicht nur für alle Gemeinschaften, sondern auch für die Tausenden Freiwilligen und Besucher hier.

Es wird ein Ort der Ewigen Anbetung, ein Ort, der tief erfahrbaren Begegnung mit Gott. Bisher gibt es nur eine weitere Kirche der Ewigen Anbetung in der Stadt. Die Metropole Fortaleza, ein Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2014, hat rund zweieinhalb Millionen Einwohner.

Das Fußballstadion von Fortaleza. Hier finden sechs Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 statt.

Das Fußballstadion von Fortaleza. Hier finden sechs Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 statt. Am 21. Juni spielt hier Deutschland gegen Ghana.

KIRCHE IN NOT möchte den Bau mit 100.000 Euro unterstützen. Die Koordination der 24-stündigen Anbetung und der Liturgie in dieser Kirche werden Mitglieder der Gemeinschaft „Oasis da Paz“ übernehmen.

Diese Gemeinschaft wurde 1987 in Briabona (Norditalien) gegründet und ist seit 1994 in Brasilien präsent. Sie besteht aus derzeit 62 geweihten Schwestern und Brüdern und 13 Priestern sowie gottgeweihten Laien, die neben den drei traditionellen Gelübden ein weiteres Gelübde ablegen, nämlich „Friede sein und für den Frieden eintreten”.

Mit dem Bau der Kirche für die Gemeinschaften wurde bereits begonnen.

Mit dem Bau der Kirche für die Gemeinschaften wurde bereits begonnen.

Der gebetete und gelebte Friede im CEU soll auf die Stadt Fortaleza, die eine der höchsten Kriminalitätsraten weltweit aufweist, übergehen und sich auf die ganze Welt ausbreiten. Diese Vision der Gemeinschaft „Oasis de Paz“ und aller anderen Gemeinschaften im CEU soll sich in der Architektur der Kirche wiederspiegeln.

Die Kirche hat ein geschwungenes Dach, das wie ein Mantel bis auf den Boden reicht und sich so symbolhaft über die Welt ausbreitet, und ein großes Wasserbecken für die Liebe und den Frieden Christi.

KIRCHE IN NOT hilft nicht nur beim Bau der Kirche im CEU, sondern unterstützt auch den Bau eines Gebäudes für die weiblichen Mitglieder der Gemeinschaft.

12.Jun 2014 15:23 · aktualisiert: 12.Jun 2014 15:25
KIN / S. Stein