Unsere Projekte in Teilnehmerländern der Fußball-WM 2014

500 Messen für zehn Priester

Helfen Sie mit Ihren Mess-Stipendien Geistlichen in Costa Rica

Ein Priester aus der Diözese San Isidro/Costa Rica.

Ein Priester aus der Diözese San Isidro/Costa Rica.

Eine heilige Messe in einem bestimmten Anliegen oder für die Seele eines Verstorbenen feiern zu lassen, hat eine lange Tradition. Die Gabe, die die Gläubigen dem Priester dafür geben, ist keine „Bezahlung“, sondern eine Geste der Liebe und der Dankbarkeit gegenüber Gott, der durch die Wandlungsworte des Priesters das Opfer Jesu neu vollzieht.

Für die Priester in vielen armen Ländern sind sogenannte Mess-Stipendien eine Überlebenshilfe. Sie erhalten kein Gehalt, und die Gläubigen haben meist selbst nichts.

Oft sind Mess-Stipendien die einzigen Mittel, die in die leeren Hände der Priester gelegt werden, damit sie auch den Bedürftigen helfen können, die an ihre Tür klopfen.

In vielen Ländern richten die Menschen ihre ganze Hoffnung auf die Priester. Sie erwarten von ihnen Hilfe in jeder Not, auch materiell. Die Priester sind für die Gläubigen Vater und Hirte. Sie sollen nicht nur die Seelen trösten, sondern auch Nahrung geben, Medizin, Kleidung, den Kindern zu einer Schulbildung und den Jugendlichen zu einer Ausbildung verhelfen. Alle schauen mit hoffnungsvollen Augen auf die Priester.

Priesterweihe in Kolumbien.

Priesterweihe in Kolumbien.

So ist es auch in Costa Rica in der Diözese San Isidro, wo zehn Priester mit aller Kraft versuchen, die Not der Menschen zu lindern. Diese zehn Priester arbeiten alle in armen Pfarreien oder Diözesanstellen ohne ein Grundeinkommen zu haben. Mithilfe unserer Wohltäter möchten wir ihnen über 5000 Euro für 500 heilige Messen schicken.

Und die Priester werden die Messen für die feiern, denen sie die Messen verdanken, „ohne sie zu kennen“, schreibt der im letzten Jahr emeritierte Bischof Guillermo Loria Garita der Diözese San Isidro. „Für uns ist dies eine wichtige Hilfe.“

Seinem Dank schließen sich unzählige Priester in aller Welt an. Sie haben im Jahr 2013 über eine Million heilige Messen in den Anliegen unserer Wohltäter gefeiert. Immer mehr Menschen erkennen, dass eine heilige Messe das größte Geschenk ist, das sie einem lieben Menschen machen können.

Priester in aller Welt sagen „Danke!“ für dieses Zeichen der Liebe und der Brüderlichkeit, das sie und ihre Gemeinden leben lässt.

KIN / S. Stein