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Ausbildung für Novizinnen

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Ordensschwester mit Kindern in Kamerun.

Ordensschwester mit Kindern in Kamerun.

Die Kongregation der heiligen Anna wurde 1834 im italienischen Turin gegründet. Heute sind die Schwestern der heiligen Anna nicht nur in Europa, sondern auch in Indien, auf den Philippinen, in Mexiko, Peru, Brasilien, Argentinien, den USA und in Kamerun tätig.

In Kamerun wirken die Schwestern seit 27 Jahren. 74 einheimische Schwestern hat die Kongregation in dem afrikanischen Land. Sie haben neun Häuser in vier Diözesen. Aber immer mehr Bischöfe fragen an, ob Schwestern der heiligen Anna auch in ihre Diözesen kommen können. Für die nahe Zukunft sind bereits zwei weitere Niederlassungen geplant.

Die Schwestern kümmern sich vor allem um Kinder und Jugendliche, um alleinstehende Mütter und um Mädchen, die die Schule abgebrochen haben und „die nur Traurigkeit in ihren Herzen tragen und hilflos sind angesichts der Gefahren der Welt, die sie mit falschen Werten zu betrügen sucht“, schreiben uns die Ordensfrauen.

Sie haben zudem auch ein „Zentrum der Göttlichen Barmherzigkeit“ gegründet, in dem sie Menschen helfen, die Opfer von Okkultismus und Hexenglauben geworden sind, der in Afrika vielerorts weit verbreitet ist. Außerdem finden dort Frauen Hilfe, die von einer Abtreibung traumatisiert sind oder deren Familie zerbrochen ist.

Eine Schwester lernt mit Schülern in Kamerun.

Eine Schwester lernt mit Schülern in Kamerun.

In abgelegenen Dörfern, wo es keine medizinische Versorgung gibt, behandeln sie Menschen, die an Malaria und anderen tropischen Krankheiten sowie an Aids leiden. Auch straffällig gewordene Jugendliche werden betreut.

Die Kongregation ist reich an Berufungen. Das Ausbildungshaus der Schwestern befindet sich in der Diözese Bamenda in der Nordwest-Provinz. Zurzeit werden dort elf Novizinnen ausgebildet. Weitere junge Mädchen möchten in die Gemeinschaft eintreten, um sich ganz dem Dienst an Gott und an den Bedürftigen zu widmen.

Einkommen reicht nicht aus

Es ist schwierig für die Gemeinschaft, die notwendigen Mittel aufzubringen, um den jungen Schwestern eine gute Ausbildung zu geben. Diese aber ist dringend erforderlich, damit die jungen Frauen fest in ihrer Berufung stehen und die notwendigen Kenntnisse haben, um die vielen Aufgaben, die sich ihnen stellen, erfüllen zu können.

Um zumindest ein bisschen Einkommen zu erwirtschaften, unterhalten die Schwestern eine kleine Landwirtschaft und stellen außerdem Rosenkränze und Weihnachtskarten her. Aber das Einkommen, das sie damit erzielen, reicht nicht aus. Daher bitten sie um Hilfe für die Ausbildung der elf Novizinnen.

KIN / S. Stein