Wechsel bei KIRCHE IN NOT

Bischof Gregor Maria Hanke ist neuer Vorstandsvorsitzender

Bischof Gregor Maria Hanke und Antonia Willemsen.

Bischof Gregor Maria Hanke und Antonia Willemsen.

Der Bischof von Eichstätt, Dr. Gregor Maria Hanke (60), hat mit Wirkung zum 1. August 2014 den Vorstandsvorsitz der deutschen Sektion der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT übernommen.

Bischof Hanke sitzt bereits seit 2012 im Stiftungsrat der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT und löst nun in Deutschland die bisherige Vorstandsvorsitzende Antonia Willemsen (74) ab, die dieses Amt seit 2006 innehatte.

Der Vorstand von KIRCHE IN NOT Deutschland dankte Willemsen für ihren unermüdlichen Einsatz für das Hilfswerk. Die Niederländerin, eine Verwandte des Gründers von KIRCHE IN NOT, Pater Werenfried van Straaten, arbeitete bereits seit 1960 für das Werk.

Von 1964 bis 1970 leitete sie das internationale Sekretariat von KIRCHE IN NOT in Rom. 1972 wurde Willemsen Generalsekretärin des Gesamtwerks KIRCHE IN NOT. Von 1975 bis 2005 leitete sie in dieser Funktion das internationale Sekretariat des Werkes in Königstein im Taunus. Als Vorsitzende der „Catholic Radio und Television Network (CRTN)”, einer Tochtergesellschaft von KIRCHE IN NOT, machte sie sich besonders um die weltweite Verbreitung katholischer Radio- und Fernsehsendungen verdient.

Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT Deutschland, dankt Antonia Willemsen für ihre langjährige Tätigkeit.

Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT Deutschland, dankt Antonia Willemsen für ihre langjährige Tätigkeit.

Im Jahr 2001 wurde Antonia Willemsen in den Päpstlichen Rat „Cor Unum“ berufen und 2002 in den Päpstlichen Rat für die Familie. Im Jahr 2006 übernahm sie ehrenamtlich den Vorsitz der deutschen Sektion von KIRCHE IN NOT.

Antonia Willemsen hat für ihr Wirken zahlreiche Ehrungen erhalten. 2005 verlieh ihr Papst Johannes Paul II. das päpstliche Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“ (Für Kirche und Papst).

Das ehemalige Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche, Aleksij II., verlieh ihr den „Orden der Heiligen, Apostelgleichen Fürstin Olga”. Das Bistum Limburg hat sie im Jahre 2006 mit der Georgsplakette geehrt.

Außerdem erhielt sie aus Anlass ihrer Verabschiedung als Generalsekretärin im Januar 2006 den „Arnold-Janssen-Preis“ der Stadt Goch. Im März 2008 verlieh ihr der damalige hessische Justizminister Jürgen Banzer das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

10.Sep 2014 10:25 · aktualisiert: 10.Sep 2014 17:27
KIN / S. Stein