Schule für Flüchtlinge eröffnet

KIRCHE IN NOT finanziert insgesamt acht neue Schulen in und um Erbil/Irak

Offizielle Eröffnung der Schule durch die Erzbischöfe von Erbil und Mossul sowie Freiherr von Heereman (KIRCHE IN NOT) (Foto: KIRCHE IN NOT/A. Fric).

Offizielle Eröffnung der Schule durch die Erzbischöfe von Erbil und Mossul sowie Freiherr von Heereman (KIRCHE IN NOT) (Foto: KIRCHE IN NOT/A. Fric).

In der nordirakischen Stadt Erbil ist am Donnerstag eine Schule für christliche Flüchtlingskinder eingeweiht worden. Sie ist eine von acht Schulen, deren Bau KIRCHE IN NOT finanziert.

Im Rahmen der Einweihung sagte der Präsident des Hilfswerks, Johannes Freiherr von Heereman: „Ich bin sehr froh, dass wir durch die acht Schulen einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Sicherung der christlichen Präsenz im Irak leisten können.”

Die Schulen gäben Eltern und Kindern neue Hoffnung und seien ein Grund, im Land zu bleiben. Als warnendes Beispiel verwies von Heereman auf Syrien, wo Christen teilweise seit Jahren keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

KIRCHE IN NOT hat zwei Millionen Euro für den Bau der Schulen in den nordirakischen Städten Erbil und Dohuk bereitgestellt, wie der Leiter der Nahost-Abteilung des Hilfswerks, Pater Andrzej Halemba, erläutert. Die Maßnahmen stünden auch im Zeichen der Ökumene. Denn eine Schule in Dohuk werde überwiegend syrisch-orthodoxen Kindern dienen. „Darüber hinaus werden auch jesidische Kinder unsere Schulen besuchen können”, so Halemba.

Hof der neuen Schule für Flüchtlingskinder in Erbil (Foto: KIRCHE IN NOT/A. Fric).

Hof der neuen Schule für Flüchtlingskinder in Erbil (Foto: KIRCHE IN NOT/A. Fric).

Die Schule in Erbil war bereits vor ihrer offiziellen Einweihung in Betrieb genommen worden. Bis Ende Januar sollen alle acht Schulen für etwa 7200 Kinder eröffnet werden. Seit dem Vordringen der islamistischen Terrormiliz IS im Juni dieses Jahres in den Nord- und Westirak mussten weit mehr als 100 000 Christen aus ihrer Heimat fliehen. Die meisten von ihnen haben in der nordirakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden.

Für die verfolgten Christen im Irak hat unser Hilfswerk in diesem und im vergangenen Jahr Hilfsgelder von insgesamt 4,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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Fax: 089 / 64 24 888-50
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12.Dez 2014 12:25 · aktualisiert: 23.Mrz 2015 10:03
KIN / S. Stein