Wiederaufbau in Pfarreien geht voran

Auch fünf Jahre nach der Katastrophe sind noch viele Gebäude zerstört

Wiederaufbau einer Kirche in Haiti.

Wiederaufbau einer Kirche in Haiti.

Fünf Jahre nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti sind etliche kirchliche Wiederaufbauprojekte erfolgreich abgeschlossen worden. Die Planungen für weitere Maßnahmen laufen. Darauf wies Regina Lynch, Leiterin der Projektabteilung von KIRCHE IN NOT, hin.

Am Rande des jüngsten Treffens des Päpstlichen Rates „Cor Unum“ und der Päpstlichen Lateinamerika-Kommission in Rom sagte Lynch, dass die kirchliche Solidarität mit den Menschen auf Haiti ungebrochen sei.

„Mit Hilfe von außen konnte die Kirche auf Haiti viele Projekte auf den Weg bringen. Auch KIRCHE IN NOT ist stark engagiert, vor allem beim Wiederaufbau und bei der Betreuung der vom Erdbeben Betroffenen.“

Unser Hilfswerk unterstützt neben dem Wiederaufbau von Kirchen und kirchlichen Gebäuden vor allem Seelsorger und psychosoziale Betreuer, die den traumatisierten Menschen in Flüchtlingslagern und Armenvierteln geistliche und materielle Hilfe leisten, erklärte Lynch. Das Hilfswerk kümmere sich außerdem um die Ausbildung und Versorgung der Helfer.

Durch die Naturkatastrophe am 12. Januar 2010 sind mehr als 230 000 Menschen ums Leben gekommen, 300 000 wurden verletzt und rund 1,2 Millionen Menschen wurden obdachlos. Längst sind nicht alle Schäden in den Pfarreien repariert. 70 Kirchen, Kapellen und Schulen sollen wieder aufgebaut werden. Seit dem Erdbeben hat KIRCHE IN NOT die Diözesen auf Haiti mit 5,75 Millionen Euro unterstützt.

Helfen Sie den Menschen in Haiti mit Ihrer Spende:

Sie können einfach und sicher online spenden oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München

IBAN: DE63750903000002152002
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Haiti

15.Jan 2015 14:39 · aktualisiert: 8.Mai 2015 10:53
KIN / S. Stein