Russland: Internationale Leitung von KIRCHE IN NOT trifft Metropolit Hilarion in Moskau

Metropolit Hilarion Alfejew, Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, mit dem geschäftsführenden Präsidenten von KIRCHE IN NOT, Johannes Freiherr Heereman. Foto: DECR (Department of External Church Relations of the Patriarchate of Moscow).

Metropolit Hilarion Alfejew, Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, mit dem geschäftsführenden Präsidenten von KIRCHE IN NOT, Johannes Freiherr Heereman. Foto: DECR (Department of External Church Relations of the Patriarchate of Moscow).

Der Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchates, Metropolit Hilarion (Alfejew), hat am 20. April den Geschäftsführenden Präsidenten der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT, Johannes Freiherr Heereman, sowie eine Delegation des Exekutivrates unseres Hilfswerkes in Moskau empfangen.

Im Laufe des einstündigen Gespräches nannte Metropolit Hilarion KIRCHE IN NOT einen „zuverlässigen Partner“, der in den vergangenen zwanzig Jahren seine Unterstützung „besonders auf einem so wesentlichen Gebiet des kirchlichen Lebens, wie es die Priesterausbildung ist“, geleistet habe.

Johannes Freiherr Heereman erklärte: „Es ist ein Anliegen aller Beteiligten, gerade in schwierigen Zeiten die in mehr als zwanzigjähriger Zusammenarbeit gewachsenen Beziehungen zu pflegen. Auf dieser Grundlage haben wir neue Wege gesucht, um den theologischen Austausch zwischen den Konfessionen weiterzuentwickeln und die theologische Weiterbildung zu fördern. Zukünftige Projekte sollen, wie es bereits in der Vergangenheit der Fall war, im Wesentlichen dazu dienen, den Dialog zwischen der orthodoxen Kirche in Russland und der katholischen Kirche zu intensivieren.“

Weitere Themen des einstündigen Gespräches seien die Herausforderungen gewesen, vor denen beide Kirchen in der Welt von heute stehen. Dazu gehöre die gemeinsame Sorge um die Situation der Familie in der Gesellschaft, das Problem der Verfolgung von Christen im Nahen Osten und in Nordafrika und die Entwicklungen in der islamischen Welt.

 

KIN / T. Waitzmann