Einsatz für die Familie

Seit 20 Jahren gibt es das Institut „Johannes Paul II.” in Benin

Das Ehepaar Kanga  absolviert derzeit eine Ausbildung am „Johannes Paul II.” in Benin.

Das Ehepaar Kanga absolviert derzeit eine Ausbildung am „Johannes Paul II.” in Benin.

Menschen ausbilden, um die Werte der Familie in der heutigen Gesellschaft zu stärken und zu vermitteln – darin besteht das Hauptziel des Päpstlichen Instituts „Johannes Paul II.”

Das Institut, dessen Hauptsitz in Rom ist, hat Niederlassungen auf allen Kontinenten. Die Außenstelle in Benin feiert ihr in 2017 bereits ihr zwanzigjähriges Bestehen.

Die Familie Kanga aus Kamerun ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Institut arbeitet. Die Eheleute reisten zusammen mit vier ihrer fünf Kindern dank eines Stipendiums von ihrem Land nach Cotonou in Benin. Dort absolvieren sie zurzeit einen Master-Lehrgang für Laien.

Nach drei Jahren werden sie nach Kamerun zurückkehren, um anderen Familien zu helfen. Sie erteilen ihnen dann professionelle Orientierung, damit sie die Herausforderungen der heutigen Gesellschaft bewältigen können.

Christine du Coudray von KIRCHE IN NOT (rechts) spricht im Hörsaal zu den Kursteilnehmern.

Christine du Coudray von KIRCHE IN NOT (rechts) spricht im Hörsaal zu den Kursteilnehmern.

Familie Seke hat die Ausbildung am Institut Johannes Paul II. abgeschlossen. Die Eheleute haben das Zentrum „Die Kraft der Liebe“ ins Leben gerufen, das Brautleuten Orientierung für die Ehe liefert.

„Leuchtturm für die afrikanische Gesellschaft”

An dem Institut absolvieren Priester, Ordensleute und verheiratete oder ledige Laien eine Ausbildung nach den Grundsätzen des Apostolischen Schreibens „Familiaris Consortio”. Darin heißt es: „Alles, was ihr zur Unterstützung der Familie erreicht, wirkt über diese hinaus auch auf andere Menschen und in die Gesellschaft hinein.“

„Das Institut Johannes Paul II. in Benin ist eine Art Leuchtturm für die afrikanische Gesellschaft, in der ein weltweiter Trend die Genderideologie durchsetzen will“, erklärt Rafael D’Aqui, Afrika-Referent von KIRCHE IN NOT nach seiner Rückkehr aus dem westafrikanischen Benin.

Wandgemälde mit dem heiligen Papst Johannes Paul II.

Wandgemälde mit dem heiligen Papst Johannes Paul II.

Er fügt hinzu: „Eine Gesellschaft ohne Grundlage ist dem Verfall geweiht.“ Im Institut werden die Teilnehmer in Fragen ausgebildet, die auf den „täglichen Werten des Ehelebens, von Männern und Frauen sowohl in der Pfarrei als auch in der Zivilgesellschaft basieren – nicht nur aus katholischer, sondern auch aus anthropologischer Sicht.“

Familie hat in Afrika einen hohen Stellenwert

Das Päpstliche Institut möchte im Dienst von ganz Afrika stehen. Deshalb kommen die Teilnehmer nach und nach aus dem ganzen Kontinent, in dem trotz des allgemeinen Strukturverfalls der Familie ein hoher Stellenwert beigemessen wird.

Auch dieses Paar studiert am Institut in Benin.

Auch dieses Paar studiert am Institut in Benin.

Der Unterricht findet auf Französisch statt, aber auch weitere Sprachen wie Englisch und Portugiesisch sollen eingeführt werden. Das Lehrangebot soll zudem durch Abendkurse erweitert werden, damit auch Berufstätige daran teilnehmen können.

KIRCHE IN NOT unterstützt das Institut von Anfang an und hilft unter anderem bei Bauprojekten oder der Anschaffung von Büchern. Darüber hinaus stellt KIRCHE IN NOT mehr als 120 Stipendien im Wert von über 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

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Schlagworte:
Afrika · Benin · Familie · Fortbildung · Stipendium
28.Dez 2017 08:54 · aktualisiert: 22.Dez 2017 14:54
KIN / S. Stein