“Ein wunderbares Geschenk”

Ein neues Fahrzeug für die Seelsorge in der nepalesischen Hauptstadt Katmandu

Christinnen in Nepal

Christliche Frauen aus Nepal.

Nach einer jahrhundertelangen absolutistischen Monarchie hinduistischer Prägung ist Nepal seit 2007 ein laizistischer Staat. Dennoch wird es noch immer vom hinduistischen Establishment beeinflusst, und der Hinduismus wird de facto noch immer als Staatsreligion angesehen.

Es ist Hindus zum Beispiel gesetzlich verboten, zum Christentum überzutreten. Außerdem ist es Nicht-Hindus nicht gestattet, Friedhöfe zu errichten, was Christen und die Angehörigen anderer Religionen dazu zwingt, Notlösungen zu finden und beispielsweise mehrere Tote in einem Grab zu bestatten. Trotz dieser Einschränkungen leben heute rund 8000 Katholiken in dem Staat im Himalaya.

Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche in der Hauptstadt Katmandu war das erste katholische Gotteshaus in Nepal. Es wurde 1995 von Kardinal Josef  Tomko, dem damaligen Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker im Vatikan, eingeweiht. Die Gläubigen leben jedoch weit verstreut im Tal von Katmandu.

Ein neues Auto für die Seelsorge in Katmandu / Nepal.

Das neue Auto für die Seelsorge in Katmandu / Nepal.

Außerdem betreut die Pfarrei mehrere Missionsstationen, die weit abgelegen sind. Daher brauchte die Pfarrei dringend ein Fahrzeug, das auch für schlechte Straßenverhältnisse geeignet und geländetauglich ist, nachdem ein altes Auto, das die Gemeinde übernahm, den Geist aufgab und nicht mehr zu reparieren war.

KIRCHE IN NOT hat mit 23.000 Euro geholfen. Der Pfarrer der Mariä-Himmelfahrts-Gemeinde, Robin Rai, schreibt uns: “Die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt mitsamt allen ihren Gläubigen sind KIRCHE IN NOT und allen ihren Wohltätern zutiefst dankbar. Ich danke Ihnen und allen von KIRCHE IN NOT für das wunderbare Geschenk, das ein wahrer Segen für uns ist, und versichere Sie meiner dankbaren Gebete.”

10.Dez 2012 14:06 · aktualisiert: 27.Okt 2014 15:38
KIN / S. Stein