Stickmaschine für Ordensfrauen

Dank Ihrer Hilfe konnten wir Karmelitinnen in Honduras unterstützen

Eine der Karmelitin mit der neuen Stickmaschine.

Eine der Karmelitin mit der neuen Stickmaschine.

Vor acht Jahren kamen fünf mexikanische Karmelitinnen nach Honduras, um dort einen Konvent zu gründen. Gute Menschen schenkten ihnen ein Grundstück mit einem Gebäude aus Lehmziegeln.

Dort begannen sie ihr Leben in Gebet, Stille und Betrachtung. Heute sind es bereits zwölf Schwestern, und weitere junge Frauen bereiten sich auf ihren Eintritt in das Kloster vor.

Die Gemeinschaft muss aber auch ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das streng kontemplative Leben gestattet es den Ordensfrauen nicht, das Kloster zu verlassen und einer Berufstätigkeit nachzugehen. Spenden sind jedoch nur selten zu erwarten.

Schwester Elisabeth Beatriz de la Madre de Dios schreibt an KIRCHE IN NOT: „Für viele Menschen ist das kontemplative Leben in Stille und Gebet sinnlos, weil sie keine Ergebnisse in Form von sozialen Werken erkennen. So ist es schwer, Hilfe zu erhalten.“

Die Karmelitinnen freuen sich über die Stickmaschine.

Die Karmelitinnen freuen sich über die Stickmaschine. Damit ist es ihnen leichter möglich, Messgewänder und andere Paramente zu besticken. Durch den Verkauf der Waren können sie ihren Lebensunterhalt sichern.

Die Schwestern müssen also selbst versuchen, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Es kommen aber nur Tätigkeiten in Frage, die mit dem zurückgezogenen Leben zu vereinbaren sind. Eine Möglichkeit ist das Anfertigen von Messgewändern, Stolen, Kelchtüchern, Altardecken und anderen Paramenten. Die Nachfrage ist groß, aber die Schwestern brauchten dringend eine Stickmaschine. Daher wandten sie sich an KIRCHE IN NOT.

Dank unserer Wohltäter konnten wir ihnen helfen. Die Schwestern versichern uns ihre Gebete und schreiben uns voll Freude: „Gott möge es Ihnen vergelten und all das Gute, das Sie tun, vermehren.“

5.Jun 2013 10:47 · aktualisiert: 5.Jun 2013 10:50
KIN / S. Stein