Große Freude bei den Schwestern

Renovierung eines Karmelitenklosters in Indien abgeschlossen

Die Karmelitinnen in Jordhig danken für die Unterstützung bei der Klosterrenovierung.

Die Karmelitinnen in Jordhigi danken für Ihre Unterstützung bei der Klosterrenovierung.

Die Karmelitinnen in der Diözese Jalpaiguri in Westbengalen freuen sich: Dank Ihrer Hilfe konnte ihr Kloster in Jordhigi renoviert werden.

Das Kloster besteht seit 1977. Der damalige Bischof hatte den Wunsch, dass kontemplative Schwestern durch ihr Gebet das Leben der Diözese unterstützen. Im Bistum leben fast 5,4 Millionen Menschen. Davon sind jedoch lediglich 2,4 Prozent katholisch.

Heute leben in dem Kloster 14 Ordensfrauen, die bereits ihre Ewigen Gelübde abgelegt haben, eine Schwester mit zeitlichen Gelübden und eine Postulantin. Sieben Stunden am Tag verbringen sie im Gebet. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie mit der Produktion von Kerzen und Hostien und mit dem Herstellen und Ausbessern liturgischer Gewänder. Außerdem gehören zum Kloster landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Das Karmelitinnenkloster spielt eine wichtige Rolle im Leben der Diözese. Es dient nämlich auch als Ort der geistlichen Einkehr für Priester, Ordensleute und Menschen, die Rat und geistliche Hilfe suchen. Manche Menschen haben dadurch selbst ihre Berufung zum Priestertum oder zum Ordensleben gefunden.

Klosteranlage in Jordhig.

Klosteranlage in Jordhigi.

Dank Ihrer Hilfe konnte das Klostergebäude endlich saniert werden. Denn das Asbestdach machte die Schwestern krank, und die schweren Regenfälle in der Monsunzeit beschädigten das Gebäude schwer. Die Elektroleitungen wurden durch das eindringende Wasser zerstört, in der Kapelle sammelte sich das Wasser und der Putz löste sich auf. Die Zellen und Gästezimmer waren in einem schlechten Zustand.

Außerdem brach die Mauer, die den Klosterkomplex umgibt, immer weiter zusammen. So konnten Fremde in das Gelände eindringen und die Ernte die eingelagerten Feldfrüchte stehlen. Dies bereitete den Karmelitinnen, die gerade so eben von den Erträgen leben können, herbe Verluste. Daher hatten sie um Hilfe gebeten, der in den Herzen unserer Wohltäter ein Echo fand.

KIN / S. Stein