Fahrzeug für die Evangelisierung

Dank Ihrer Hilfe sind die Missionare in der weitläufigen Mongolei wieder mobil

Siegerbild des Malwettbewerbs "Ein neues Auto für die Mission".

Siegerbild des Malwettbewerbs “Ein neues Auto für die Mission”.

„Ein neues Auto für die Mission“, lautete das Motto des Malwettbewerbs, an dem katholische Kinder in der Mongolei teilgenommen hatten. Mit großer Sorgfalt und Liebe haben sie das Auto gemalt, das dank der Wohltäter von KIRCHE IN NOT nun die Priester und Schwestern dorthin bringt, wo die Gläubigen leben.

In Mongolei gibt es nur rund 800 Katholiken, die aber weit verstreut in dem riesigen Land leben. Das Gebiet ist viermal so groß ist wie Deutschland, hat aber nur drei Millionen Einwohner.

Vor wenigen Jahren kamen italienische Consolata-Patres in die Mongolei, um dort den Menschen zu helfen, die Gläubigen seelsorglich zu betreuen und eine neue Mission aufzubauen. Zunächst mussten sie in der Hauptstadt Ulan-Bator die mongolische Sprache erlernen und sich auf ihren Dienst in diesem Land vorbereiten.

Seit 2006 sind sie in der Provinz Uvurkhangai in der Zentralmongolei tätig. Von der Hauptstadt bis in die Stadt Arvaiheer, wo sie sich niedergelassen haben, sind es 430 Kilometer auf einer engen, teilweise nicht asphaltierten Straße. Die anderen Ortschaften sind nur über schmutzige, unebene, nicht-asphaltierte Wege zu erreichen.

Unter solchen Umständen ist ein zuverlässiges Fahrzeug unentbehrlich für die Arbeit und überlebenswichtig. Die Missionare und Missionarinnen des Consolata-Ordens waren lange auf einen gebraucht erworbenen Landcruiser angewiesen, aber dieser war den Straßenverhältnissen nicht mehr gewachsen; das Getriebe bereitete immer größere Probleme.

Bei der Segnung des neuen Fahrzeuges.

Bei der Segnung des neuen Fahrzeuges.

Pater Giorgio schrieb daher an KIRCHE IN NOT: „Wenn wir nicht bald ein neues Fahrzeug kaufen, werden wir bei unserer Mission in diesem ländlichen Gebiet vor großen Hindernissen stehen, ganz zu schweigen von dem Risiko, das das Leben in der Isolation ohne einen Geländewagen mit sich bringt, vor allem bei gesundheitlichen Notfällen. Da es für die Evangelisierungsarbeit so wichtig ist, hoffen wir, dass Sie unserer Bitte positiv gegenüberstehen.“

Wir haben daher 20.000 Euro für ein geländetaugliches Fahrzeug zur Verfügung  gestellt. Pater Giorgio und seine Gläubigen danken von Herzen!

3.Jul 2013 10:30 · aktualisiert: 3.Jul 2013 10:36
KIN / S. Stein