„Wir beten für euch”

Dank Ihrer Hilfe können wir Karmelschwestern in Polen unterstützen

Karmelitin in einer Klosterzelle (Bild: Kloster Aufkirchen).

Karmelitin in einer Klosterzelle (Bild: Kloster Aufkirchen).

Kontemplative Schwestern widmen sich vollständig dem Gebet. Sie tragen die Nöte der ganzen Welt vor Gott.

Durch ihr beschauliches Leben in der Abgeschiedenheit der Klausur ist es für sie jedoch besonders schwer, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Daher hilft Kirche in Not kontemplativen Schwestern überall auf der Welt, so zum Beispiel in Polen – und das schon seit über 50 Jahren. Es gibt allein 24 Karmelitinnenklöster mit mehr als 400 Schwestern.

Die Karmelitinnen haben in Polen eine lange Tradition: Der erste Karmel wurde 1612 gegründet – nur 50 Jahre, nachdem die heilige Terese von Avila in Spanien den Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen gegründet hatte.

Bis heute hat der Orden Zulauf: Der Karmel in Kattowitz hatte sogar so viele Berufungen, dass 2001 ein neues Karmelitinnenkloster in Tarnow gegründet wurde, das mit 15 Schwestern begann. Heute sind es 19 Ordensfrauen. Das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren, und es konnten bereits Schwestern von dort in kleinere Klöster „exportiert“ werden, um dort den Konvent zu verstärken.

Eine Schwester beim Rosenkranzknüpfen.

Eine Schwester beim Rosenkranzknüpfen.

Die Schwestern führen ein sehr einfaches Leben. Sie tragen Hanfsandalen, die sie selbst herstellen, und schlafen auf harten Pritschen. Als Matratze dienen Strohsäcke. Die wenigen Möbel in ihren Zellen sind aus rohem Holz gezimmert. Auf den Tisch kommt Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Schwestern verdienen einen Teil ihres Lebensunterhalts durch das Nähen und Sticken liturgischer Gewänder und die Herstellung von Heiligenfiguren aus Gips.

Dennoch sind sie auf die jährliche Hilfe von Kirche in Not angewiesen. Auch 2013 haben Sie, liebe Wohltäter, wieder mit 2850 Euro geholfen.

Schwester Maria Dorota von der Heiligsten Eucharistie, die Priorin des Klosters, schreibt: „Wir sind voll der Dankbarkeit für die Hilfe, die Sie uns seit vielen Jahren leisten, und wir danken Gott durch Maria und den heiligen Josef, dass euer Werk besteht und wächst. Wir beten für euch und eure Wohltäter, dass der Gute Gott euch vielmals vergelten möge, was ihr mit uns teilt.“

12.Feb 2014 09:16 · aktualisiert: 7.Jul 2015 14:48
KIN / S. Stein