„Wir beten bei jedem Gottesdienst für Sie”

Dank Ihrer Hilfe ist die Arbeit von Ordensschwestern in der Ukraine gesichert

Schwester mit einem behinderten Kind.

Schwester mit einem behinderten Kind.

Während griechisch-katholische Christen in der Westukraine in der Mehrheit sind, gibt es in der Ostukraine nur wenige Katholiken. Sie leben weit verstreut auf einem Gebiet, das halb so groß wie Deutschland ist. In der gesamten Erzeparchie Kiew leben 240 000 Katholiken, die von nur 43 Priestern betreut werden.

So ist der aufopferungsvolle Dienst der 27 Ordensfrauen ein wertvoller und wichtiger Pfeiler der Seelsorge. Die Ordensschwestern stammen aus sechs verschiedenen Kongregationen.

Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie erteilen Katechese in Pfarreien, bereiten Kinder und Erwachsene auf den Empfang der Sakramente vor, betreuen alte Menschen in Altenheimen, arbeiten in der Gefängnisseelsorge, sind in Krankenhäusern tätig, sie führen die Hauswirtschaft des Priesterseminars und veranstalten Besinnungstage für verschiedene Zielgruppen.

Vor allem die Arbeit mit der Jugend ist wichtig. Manche Kinder und Jugendlichen, die die Katechese und die kirchlichen Freizeitveranstaltungen besuchen, stammen zwar aus gläubigen Familien, aber zumeist wissen sie nur wenig über Glaubensinhalte. Manche Eltern wissen genauso wenig wie die Kinder.

Gruppenfoto mit verkleideten Kindern.

Gruppenfoto mit verkleideten Kindern.

Eine Mutter sagte einmal zu einem Priester: „Wie soll ich meinen Kindern das Beten lehren, wenn ich selbst das Vaterunser gerade erst aus dem Fernsehen gelernt habe?“ Aber der Wunsch, mehr über Gott zu erfahren, ist bei vielen stark ausgeprägt. Häufig finden Eltern auch über ihre Kinder zum Glauben.

Da die Schwestern ihren wichtigen Dienst für Gottes Lohn verrichten und nicht selbst ihren Unterhalt bestreiten können, unterstützt „Kirche in Not“ ihren Lebensunterhalt jedes Jahr mit 500 Euro pro Schwester.

Der Ökonom der Erzeparchie, Diakon Dr. Oleh Shepetyak, bedankt sich bei allen Wohltätern: „Ihre Hilfe ist für uns sehr bedeutsam. Sie ist die wichtigste Existenzunterstützung für unsere Ordensschwestern. Wir danken Ihnen dafür ganz herzlich und beten bei jedem Gottesdienst für Sie und Ihre Spender.“

Helfen Sie den Katholiken in der Ukraine

KIN / S. Stein