„Wir beten jeden Tag für Sie”

Ordensschwestern aus Kenia danken Wohltätern von KIRCHE IN NOT

Eine Schwester in Kenia bringt Kindern das Kreuzzeichen bei.

Eine Schwester in Kenia bringt Kindern das Kreuzzeichen bei.

Die „Schwestern des heiligen Josef” sind eine afrikanische Kongregation, die 1938 auf der zu Tansania gehörigen Insel Sansibar gegründet wurde.

Die Ordensschwestern unterstützen die Priester in der Seelsorge, erteilen Katechese, unterrichten in Schulen und versorgen Kranke medizinisch. Heute gehören rund 260 Schwestern der Kongregation an.

Auch in der Erzdiözese Mombasa im Süden Kenias sind „Schwestern des heiligen Josef” tätig, so beispielsweise in Maungu. Der Ort liegt 150 Kilometer westlich von Mombasa. Die Menschen, die dort leben, leiden unter der Dürre.

Wenn es überhaupt regnet, dann hält der Regen nur wenige Tage an, so dass die Feldfrüchte nicht gedeihen können. Da der Ort an einer Fernstraße liegt, kommen viele Lastwagenfahrer dorthin. Manche zahlen jungen Mädchen ein paar Cent und missbrauchen sie.

Die Schwestern haben viel zu tun, um der Bevölkerung zur Seite zu stehen. Bislang mussten sie allerdings jeden Tag 15 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen, um nach Maungu zu gelangen. Das war sehr beschwerlich. Die Menschen in dem Ort äußerten den Wunsch, dass die Schwestern sich in Maungu niederlassen sollten. Sie überließen ihnen ein Stück Land.

St.-Josef-Schwestern aus Kenia.

St.-Josef-Schwestern aus Kenia.

Wohltäter von KIRCHE IN NOT haben den Ordensfrauen mit 20.000 Euro beim Bau eines Hauses geholfen. Nun leben dort vier Schwestern, die sich ganz dem Dienst an Gott und dem Nächsten widmen. Sie danken allen Wohltätern und schreiben: „Wir haben nicht genug Worte, um Ihnen zu danken. Wenn Sie wüssten, was es für uns bedeutet, ein Kloster in Maungu zu haben! Wir beten jeden Tag für Sie!“

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KIN / S. Stein