Unterstützung im eucharistischen Dienst

Dank Ihrer Hilfe können Ordensbrüder in Uganda ausreichend Hostien backen

Ordensbrüder freuen sich über die Hostienbackmaschine.

Ordensbrüder freuen sich über die Hostienbackmaschine.

Die Ordensbrüder von Bannakaroli sind eine Kongregation, die 1927 in Uganda gegründet wurde. Sie heißen auch „Brüder vom heiligen Karl Lwanga“, nach einem der 22 ugandischen Märtyrer, die zwischen 1885 und 1887 in Namugongo nahe der Hauptstadt Kampala ermordet wurden.

Die jungen Männer, die 1964 heiliggesprochen wurden, dienten am Hofe des Königs Mwanga als Pagen und wurden grausam getötet wurden, weil sie ihrem Glauben treu blieben und sich weigerten, dem Herrscher als Lustknaben zu dienen.

Sie gehörten zu den ersten Katholiken des Landes. Ihr Zeugnis trug Früchte, denn heute sind mehr als 13 Millionen der etwa 31 Millionen Einwohner Ugandas katholisch. Jedes Jahr werden 400 000 Menschen getauft.

Die nach Karl Lwanga benannten Ordensbrüder widmen sich vor allem der Erziehung der Jugend. Sie unterhalten Schulen, Waisenhäuser und Jugendzentren. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und insbesondere für die Pflege der älteren und kranken Ordensbrüder aufkommen zu können, tun sie etwas, was sonst vor allem Frauenorden tun: Sie backen Hostien.

Mit den neuen Geräten können die Ordensbrüder jeden Monat zwei Millionen Laienhostien und 25 000 Priesterhostien backen.

Mit den neuen Geräten können die Ordensbrüder jeden Monat zwei Millionen Laienhostien und 25 000 Priesterhostien backen.

Angefangen hatte dies damit, dass Ordensbrüder, die in Pfarreien tätig sind, immer wieder zu berichteten, dass es in vielen Gemeinden an Hostien mangelte. Oftmals mussten die Priester die Hostien in kleine Stücke brechen, damit alle Gläubigen die heilige Kommunion empfangen konnten.

Die Ordensbrüder erkannten, dass das Backen von Hostien nicht nur eine sinnvolle Einkommensquelle wäre, sondern dass es auch einem großen pastoralen Bedürfnis entgegenkam, dass Menschen, die sich nach dem Empfang der heiligen Kommunion sehnen, den Leib des Herrn empfangen können.

Danke, Kirche in Not.

Danke, Kirche in Not.

Jedoch konnten die Ordensbrüder mit ihrer schlechten technischen Ausstattung dem Bedarf an Hostien nicht nachkommen. Unsere Wohltäter haben ihnen mit 15.000 Euro bei der Beschaffung der notwendigen technischen Geräte geholfen.

So freuen sich die Ordensbrüder in der Erzdiözese Kampala nun über eine neue Ausrüstung zum Backen von Hostien. Mit Hilfe der neuen Geräte können sie jeden Monat zwei Millionen Laienhostien und 25 000 Priesterhostien backen.

Bruder John Bosco Asiimwe schreibt im Namen seiner Mitbrüder an alle, die geholfen haben: „Ihnen, unseren Wohltätern, sind wir dankbar für Ihre treue Unterstützung, mit der Sie uns in unserem eucharistischen Dienst geholfen haben. In kurzer Zeit hat Ihre Spende bereits zu einer drastischen Erhöhung unserer Hostienproduktion geführt.

Wir beten jeden Tag für Sie und sind glücklich, Ihre besonderen Intentionen in unser Gebet einschließen zu können. Seien Sie gewiss, dass Ihre Hilfe uns in unserem seelsorglichen Dienst in der Verbreitung des Reiches Gottes inspirieren wird.“

KIN / S. Stein