Sicher durch Johannesburg

Dank Ihrer Hilfe sind Ordensschwestern in der Stadt mobil

Frauen im Flüchtlingsheim in Johannesburg.

Frauen im Flüchtlingsheim in Johannesburg.

„Aus tiefstem Herzen danken wir Ihnen für die große Unterstützung, die Sie uns geleistet haben, um ein Fahrzeug zu erwerben, das unserer Gemeinschaft dabei hilft, die Arbeit im Dienst an den Migranten und Flüchtlingen“, schreiben uns die Missionsschwestern vom heiligen Karl Borromäus, die seit 1998 in Johannisburg in der Flüchtlingsseelsorge tätig sind.

Seit 2001 leiten sie ein Heim für Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder. Sie nennen es „Bienvenu Shelter“. Dies war dringend notwendig, denn es gab bis dato nur Einrichtungen für einheimische Frauen und Kinder, die unter häuslicher Gewalt und Missbrauch zu leiden hatten.

Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen schliefen in Parks, auf Bahnhöfen oder sogar auf der Straße. Dort sind sie leichte Opfer für Kriminelle. Die Frauen, die bereits in ihrer Heimat Opfer von Gewalt und Krieg geworden sind, werden so noch einmal traumatisiert.

Diese Kinder sind im Flüchtlingsheim in Johannesburg in Sicherheit.

Diese Kinder sind im Flüchtlingsheim in Johannesburg in Sicherheit.

Aus ihrer Verzweiflung heraus lassen sich Flüchtlingsfrauen oft auf Dinge ein, die sie normalerweise niemals tun würden. Sie verkaufen ihren Körper für ein bisschen Nahrung für ihre Kinder, für ein Nachtlager oder ein wenig Geld. Damit sind sie höchstgefährdet durch Aids. Bei den Schwestern finden sie eine Unterkunft und Menschen, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Schwestern brauchten für ihre Arbeit dringend ein Fahrzeug. Sie hatten uns um Hilfe gebeten, denn die Möglichkeiten, sich in Johannesburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen, sind beschränkt, und zu Fuß gehen ist wegen vieler Raubüberfälle gefährlich. Eine der Schwestern wurde bereits überfallen.

Dank Ihrer Hilfe können sie nun überallhin gelangen, wo ihre Hilfe gebraucht wird. Sie haben uns versprochen: „Wir schließen jeden einzelnen von Ihnen in unsere täglichen Gebete ein und bitten Gott, Sie und Ihre Familien zu segnen.“

26.Aug 2014 11:27 · aktualisiert: 2.Mai 2016 20:43
KIN / S. Stein