Ein unersetzlicher Beitrag

Dank Ihrer Hilfe können wir Ausbilder in einem Priesterseminar unterstützen

Seminaristen aus Pakistan bei einem Gebet (Foto: Magdalena Wolnik).

Seminaristen aus Pakistan bei einem Gebet (Foto: Magdalena Wolnik).

Mehr als 400 000 Priester weltweit wandeln in der heiligen Messe Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi. Obwohl sie damit das Kostbarste haben, was es nur gibt, leben unzählige von ihnen in großer Armut.

Viele sind alt und krank und können kaum noch ihre Hände zu Gott erheben, damit das Opfer Christi die Welt heile und heilige. Andere legen weite Wege zurück und sind unermüdlich im Einsatz, um Gott und seine Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Dies tun sie für Gottes Lohn – ein Gehalt erhalten sie nicht.

Um den Priestern ihren Dienst zu vergelten und ihnen ihre Dankbarkeit zu bezeugen, haben Gläubige ihnen seit jeher Mess-Stipendien erteilt, das heißt, sie haben die Priester um eine heilige Messe in bestimmten Anliegen gebeten und ihnen dafür Geld oder andere kleine Gaben gegeben.

Dabei geht es nicht darum, die heilige Messe zu „bezahlen“, sondern zu zeigen, dass wir als Christen Schwestern und Brüder sind und denjenigen, der, ohne Opfer und Mühen zu scheuen, Christus zu uns bringt, zu unterstützen und ihm zu danken. Für viele Priester in aller Welt ist dies ein unersetzlicher Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt.

Diakonweihe im Priesterseminar von Karatschi (Foto: Magdalena Wolnik).

Diakonweihe im Priesterseminar von Karatschi (Foto: Magdalena Wolnik).

Vor allem Priester, die an Priesterseminaren ausbilden und den Seminaristen nicht nur eine gute akademische Ausbildung ermöglichen, sondern sie auch menschlich und geistlich unterstützen, verdienen in vielen Ländern sehr wenig. Sie sind auf Mess-Stipendien aus dem Ausland angewiesen, weil sie oft keine Pfarrei betreuen, wo die Gläubigen sie – wenn auch in bescheidenem Umfang – unterstützen könnten.

So ist es beispielsweise in Pakistan, wo Christen nur eine kleine und leidgeprüfte Minderheit ausmachen. In der 18-Millionen-Stadt Karatschi bereiten sich am Priesterseminar Christus König derzeit 40 junge Männer auf die Priesterweihe vor.

Drei der Priester, die an dem Seminar lehren, widmen sich ausschließlich der Ausbildung der zukünftigen Priester und sind nicht in Pfarreien tätig. Der Rektor des Seminars, Benjamin Shazad, hat uns auch in diesem Jahr wieder um Mess-Stipendien gebeten, um seine Priester unterstützen zu können. Unsere Wohltäter haben mit 2430 Euro geholfen.

KIN / S. Stein