Unterstützung für Flüchtlinge und Militär

Dank Ihrer Mess-Stipendien können wir die Arbeit von Priestern in der Ukraine fördern

Ein Priester segnet Soldaten.

Ein Priester segnet Soldaten.

Eine heilige Messe in einem bestimmten Anliegen oder für die Seele eines Verstorbenen feiern zu lassen, hat eine lange Tradition. Die Gabe, die die Gläubigen dem Priester dafür geben, ist keine „Bezahlung“, sondern eine Geste der Liebe und der Dankbarkeit gegenüber Gott, der durch die Wandlungsworte des Priesters das Opfer Jesu neu vollzieht.”

Für Priester in vielen armen Ländern sind Mess-Stipendien eine Überlebenshilfe. Sie erhalten kein Gehalt, und die Gläubigen haben selbst nur wenig. Oft sind Mess-Stipendien die einzigen Mittel, die in die leeren Hände der Priester gelegt werden, damit sie auch den Bedürftigen helfen können, die an ihre Tür klopfen.

In vielen Ländern richten die Menschen ihre ganze Hoffnung auf die Priester. Sie erwarten von ihnen Hilfe in jeder Not, auch materiell. Die Priester sind für die Gläubigen Vater und Hirte. Sie sollen nicht nur die Seelen trösten, sondern auch Nahrung geben, Medizin, Kleidung, den Kindern zu einer Schulbildung und den Jugendlichen zu einer Ausbildung verhelfen. Alle schauen mit hoffnungsvollen Augen auf die Priester.

Auch in der Ukraine spüren die Priester, welche Herausforderung die Umbrüche und Krisen in der Gesellschaft, für sie bedeuten. Nach dem Sturz des Regimes dauert seit Monaten ein Krieg im Osten an. Gewalt, Ungerechtigkeit, Tod und Vertreibung sind die Folgen.

Während der göttlichen Liturgie einer griechisch-katholischen Pfarrei in der Ukraine.

Während der göttlichen Liturgie einer griechisch-katholischen Pfarrei in der Ukraine.

Die Katholische Universität in Lemberg unterstützt mit ihren Priestern Militär und Flüchtlinge. Der Direktor der Universität, Bogdan Prakh, schreibt an KIRCHE IN NOT: „Die Priester besuchen unter anderem Verwundete im Militärspital in L’wiw (Lemberg), beten und feiern Messen mit ihnen, begleiten Verwandte, organisieren und koordinieren Sammelaktionen für Medikamente, Kleider, Hygieneartikel.

In dieser Zeit sind das soziale Engagement und die gesellschaftliche Präsenz der Priester besonders notwendig. Aber das ist mit großem zeitlichen und persönlichen Aufwand verbunden.“

Er dankt den Wohltätern von KIRCHE IN NOT, dass Sie mit Ihren Mess-Stipendien den Priestern diesen notwendigen Freiraum verschaffen.

24.Nov 2014 10:05 · aktualisiert: 24.Nov 2014 10:46
KIN / S. Stein